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Cedric-Marcel Stebe

STEBE: „ICH HABE MEIN SOLL SCHON ERFÜLLT“

31.08.2017|11:57 Uhr|von Henrike Maas
STEBE: „ICH HABE MEIN SOLL SCHON ERFÜLLT“

Zwei deutsche Qualifikanten bei den US Open. Zwei Unterschiedliche Ergebnisse. Zufrieden sind aber beide.

Für Cedric-Marcel Stebe ist derzeit wahrscheinlich alles ein Bonus. Jeder Tag, jedes Match, jede Stunde, die er auf dem Platz verbringt, kann er genießen. Für einen, der so lange verletzt war wie Stebe, ist die Chance überhaupt wieder spielen zu können, der Hauptgewinn. Drei Jahre lang hat sich der 26-Jährige durch diverse Verletzungen gequält. Hat immer wieder neu anfangen müssen. Nun steht er bei den US Open in der zweiten Runde.

Vorbereitung war diesmal anders

Nach seinem 5:7 6:3 6:1 6:1-Sieg über Nicolas Kicker war der Deutsche mehr als zufrieden. „Mein Soll habe ich schon erfüllt. Ich habe schon erreicht, was ich so machen wollte“, formulierte Stebe offen seine eher klein gesteckten Ziele. Was sicher auch nicht unrealistisch war, betrachtet man die lange Verletzungshistorie und sein Abschneiden bei den US Open bisher. Da waren die Ergebnisse eher mau gewesen. Auch ein Grund warum Cedric-Marcel Stebe dieses Jahr seine Vorbereitung etwas umgestellt hat. „Ich habe dieses Mal versucht vor den US Open noch ein paar Matches auf Hartplatz zu spielen. Meine Ergebnisse waren hier nie so gut gewesen und deswegen wollte ich das mal versuchen“.

Ziel sind die Australian Open

Das hat geklappt und sogar gut. Mit drei Matches aus der Qualifikation ist dies jetzt der vierte Sieg in Folge bei den US Open. Dabei zeigte sich für Stebe auch, dass er mental und körperlich mitgehen kann. Denn obwohl er den ersten Satz gegen Kicker verlor, hat sich der 26-Jährige durchgebissen und das spielerische Niveau gut steigern können. „Im ersten Satz habe ich ein paar Chancen liegen gelassen“, bestätigte der Deutsche den etwas langsamen Start. „[Aber insgesamt] würde ich sagen, dass ich einfach konstanter war“.

Mit dem Einzug in die zweite Runde bringt sich Stebe auch in eine gute Position für eines seiner großen Ziele für nächste Saison gebracht. Da möchte er bei den Australian Open nicht durch die Qualifikation müssen: „Die Top 100 sind sicher für das Ende das Jahres ein Ziel. Australien war das Ziel, dass ich da im Maindraw bin“. Dafür wird sich der 26-Jährige jetzt den Plan für die nächsten Wochen zurecht legen. Er will seinen Körper auch nicht überstrapazieren, damit es nicht zur nächsten Verletzung kommt. Das würde er dann wahrscheinlich nicht mehr durchstehen. „Als ich verletzt war, war ich auch mental am Boden“, beschreibt Stebe seine Leidenszeit. „Man unternimmt eine Maßnahme um gesund zu werden, man wird gesund, spielt wieder und verletzt sich wieder. Wenn ich nach dem letzten Mal mich wieder verletzt hätte, wäre es das dann wahrscheinlich gewesen“.

Aber jetzt spielt er erst mal die nächste Runde gegen Damir Dzumhur und mal gucken, was da noch so geht.

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Henrike Maas
am 31.08.2017 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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