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3:0 – Marterer macht kurzen Prozess mit Stebe

16.01.2018|03:09 Uhr|von
3:0 – Marterer macht kurzen Prozess mit Stebe

Maximilian Marterer hat bei den Australian Open seinen ersten Sieg bei einem Grand Slam gefeiert.

Endlich! Lange musste Maximilian Marterer warten, bis er einen Sieg auf ATP- bzw. Grand Slam-Ebene feiern durfte. In der Nacht von Montag auf Dienstag war es dann endlich so weit. Der Nürnberger gewann sein Auftaktmatch bei den Australian Open gegen Landsmann Cedrik-Marcel Stebe deutlich mit 6:0, 6:3, 6:4. Nach 14 ATP-Pleiten in Serie feiert er damit seinen bisher größten Erfolg.

Stark bei Challengern, schwach auf ATP-Ebene

Kaum einem Spieler gönnt man den Erstrundensieg so sehr wie Maximilian Marterer. Der 22-Jährige hat es im vergangenen Jahr immer wieder versucht – er ist immer in Runde #1 gescheitert. 14 Mal nahm er in seiner Karriere schon an einem ATP-Turnier teil, nie überstand er das erste Match. Dank seiner starken Auftritte bei den Challenger-Turnieren qualifizierte er sich aber stets für die ATP-Turniere oder zumindest für die Qualifikation. Nun meinte es die Auslosung mit ihm bei den Australian Open gut. Als ungesetzter Spieler traf er in Runde #1 auf einen ebenso ungesetzten: Landsmann Cedrik-Marcel Stebe. Die beiden Spieler des DTB kennen sich gut, haben in der letzten Saison schon einmal gegeneinander gespielt. Damals gab's eine Klatsche für Marterer: 6:2, 6:1. Doch bei den Australian Open sollte alles besser werden – und wie!

Marterer lässt Stebe nicht den Hauch einer Chance

Völlig ohne Druck ging Maximilian Marterer in die Partie gegen Cedrik-Marcel Stebe. Von Beginn an dominierte er die Ballwechsel, egal, ob bei eigenem Aufschlag oder als retournierender Spieler. Der Nürnberger variierte viel, spielte stark und druckvoll von der Grundlinie, aber rückte auch immer wieder ans Netz vor. In Satz #1 sah Stebe kein Land – 6:0! Danach fing er sich etwas, kam besser in die Ballwechsel hinein, doch Marterer blieb stets der dominierende Spieler auf dem Platz. Nur zwei Breakbälle konnte sich Stebe erspielen, Marterer deren 18. Während er acht Asse servierte, unterliefen Stebe sieben Doppelfehler. Nahezu alle Statistiken sprachen für den Nürnberger. In Satz #3 keimte noch einmal kurz Hoffnung auf, als Stebe ein Break aufholen konnte, doch am Ende gab es nichts mehr zu holen. Mit Mit seinem zweiten Matchball gelang Marterer das entscheidende Break zum 6:4 – und damit endlich der erste Sieg bei den ganz Großen. In der nächsten Runde trifft er entweder auf Bautista Agut oder auf Verdasco.

(Foto (c) Jürgen Hasenkopf)

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am 16.01.2018 gepostet von:

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