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Federer im Endspiel - Chung muss aufgeben

26.01.2018|11:03 Uhr|von Adrian Rehling
Federer im Endspiel - Chung muss aufgeben

Er ist nur noch einen Sieg vom 20. Grand-Slam-Triumph entfernt. Im Halbfinale der Australian Open profitiert der Maestro von einem unglücklichen Umstand.

Federer legt los wie die Feuerwehr

Gegen den Überraschungs-Halbfinalisten war Roger natürlich gewarnt. Immerhin hatte Hyeon Chung in den Runden zuvor die jeweils favorisierten Sascha Zverev und Novak Djokovic rausgekegelt. Doch einen Federer kann sowas nicht aus der Ruhe bringen.

Direkt im ersten Spiel holte sich der Schweizer ein Break zum 1:0. Beim eigenen Aufschlag zeigte er sich danach äußerst souverän, zog auch deshalb nach nur 21 gespielten Minuten bis auf 4:1 davon. Chung zeigte ungewohnte Schwächen, wie auch Eurosport-Experte Becker analysierte:

"Er hat viele kleine Unsicherheiten im Spiel."

Insgesamt zwölf leichte Fehler unterliefen dem Südkoreaner im ersten Durchgang, während Federer 14 Winner auspackte. Die Folge: Ein deutliches 6:1 nach nur 33 Minuten.

Auch im zweiten Satz ging es souverän aus Sicht des Eidgenossen weiter. Mit einem herrlichen Rückhand-Longline-Passierball holte sich Roger Federer das Break zum 3:1, nach nur zehn Minuten. Nach dem Spielgewinn zum 4:1 musste sich Chung dann behandeln lassen. Der Grund: Eine sehr unangenehme Blase unter dem linken Fuß. Becker prognostizierte:

"Das ist schon sehr, sehr schmerzhaft."

Und auch diesmal sollte er Recht behalten. Sogar so sehr, dass es nicht besser wurde beim Südkoreaner, der beim Stand von 1:6, 2:5 aufgeben musste.

Federer mit tröstenden Worten

Ein Sieg, den die Nummer zwei natürlich gerne anders perfekt gemacht hatte. Federer sagte im On-Court-Interview:

"Ich bin happy, im Finale zu sein - aber nicht so. Hyeon hat ein tolles Turnier gespielt. Wir sprechen bei ihm über Next-Level-Exzellenz, er wird es in die Top Ten schaffen. Ganz sicher. Ich bin sehr beeindruckt von ihm. Gute Besserung."

Im Endspiel wird es der Schweizer nun mit Marin Cilic zu tun bekommen. Die beiden Finalisten kennen sich bestens:

"Marin bringt alles mit. Er ist ein toller Typ. Ich freue mich riesig, gegen ihn zu spielen. Ich kann es kaum erwarten."

(Bild © imago)

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Adrian Rehling
am 26.01.2018 gepostet von:
Adrian Rehling
Online-Chef / Redakteur
Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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