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Pospisil kämpft sich zurück - auch dank Schüttler und Hordorff

05.03.2018|18:20 Uhr|von Henrike Maas
Pospisil kämpft sich zurück - auch dank Schüttler und Hordorff

Der Kanadier will wieder an alte Erfolge anknüpfen - auch dank deutschem Trainerteam.

Vor einigen Jahren galt Vasek Pospisil als Kanadas nächster Topspieler. Kein Wunder, denn der 1,93 große Kerl schlägt einen schönen Ball. Die natürliche Power eines Mannes seiner Größe trifft auf ganz viel Touch. Nicht umsonst hat Pospisil 2014 an der Seite von Jack Sock die Doppelkonkurrenz von Wimbledon gewonnen. Es war auch das Jahr in dem der heute 27-Jährige sein bestes Einzelranking auf Platz 25 erreichte. Danach ging es jedoch stetig bergab, sogar ganz aus den Topp 100 raus. Nun arbeitet sich der Kanadier zurück, auch dank der Hilfe seiner Trainer Rainer Schüttler und Dirk Hordorff.

Schon zwei Challenger-Titel in diesem Jahr

Nach einer harten Offseason mit dem vollen Fitnessprogramm ging der Start in die neue Saison gut los. Schon zwei Challenger-Titel konnte Vasek Pospisil dieses Jahr holen. Durch seine Siege in Rennes und Budapest, sowie seinem Halbfinale beim Challenger von Indian Wells steht es derzeit 13-1 Siege für den Sohn tschechischer Einwanderer.

"Ich fühle mich großartig. Ich hatte einen tollen Start ins Jahr", bestätig Vasek Pospisil seine gute Form. "Um ehrlich zu sein, hätte es nicht besser laufen können. Ich bin dabei wieder im Ranking zu klettern und dorthin zurückzukommen, wo ich meiner Meinung nach hingehöre". Einen Anteil daran haben auch seine beiden Trainer Rainer Schüttler und Dirk Hordorff. Mit ihnen scheint der 27-Jährige wieder zurück zu alter Stärke zu finden. "Ich habe mit Rainer Schüttler und Dirk Hordorff angefangen und ich bin sehr glücklich mit den beiden. Es läuft gut. Sie sind beide wirklich tolle Trainer und haben einfach ziemlich viel Erfahrung", beschreibt der Kanadier die Zusammenarbeit. "Wir haben ein klares Ziel und Dinge, die wir verbessern wollen und arbeiten jeden Tag hart daran".

Verbesserte Fitness, um mithalten zu können

Ein Baustein dieser Entwicklung ist auch ein klares Fitnesstraining. Hier sah Pospisil für sich noch Verbesserungspotential. "Ich strenge mich wirklich an, fitter zu werden. Das ist generell sehr wichtig in diesem Sport aber auch für mich persönlich", erläutert der Hobbysänger sein neues Programm. "Man muss einfach fit sein, wenn man Erfolg haben will". Es sei auf der Tour inzwischen nötig, um mithalten zu können.

"Wenn man jeden Tag alles gibt, um sich zu verbessern, dann macht man sich auch nicht so viele Gedanken über den Rest, die Resultate in den Matches. Denn wenn man alles gibt, bekommt man hoffentlich auch irgendwann die entsprechenden Resultate"

Fit scheint der Kanadier zu sein. Nun muss man schauen, wie sich dies auf der ATP Tour niederschlägt. Sein einziges Turnier hier waren die Australian Open. Hier spielte sich Pospisil durch die Qualifikation und scheiterte in der ersten Runde in vier Sätzen am späteren Finalisten Marin Cilic. Sonst war er auf der Challenger Tour unterwegs - mit dem bekannten Erfolg. Für den hochgewachsenen Spieler war dieser Schritt wichtig, um auch wieder im Ranking zu klettern. Das hat er getan. Derzeit steht er auf Platz 75. Gute Aussichten für die noch lange Saison.


(Bild © imago)

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Henrike Maas
am 05.03.2018 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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