Jetzt die App myTennis runterladen!

Auch unterwegs immer informiert bleiben & die Welt des Tennis entdecken.

Pro

Indian Wells-Quali: Hanfmann kämpft ums Hauptfeld

06.03.2018|17:34 Uhr|von Dennis Ebbecke
Indian Wells-Quali: Hanfmann kämpft ums Hauptfeld

Nur zwei Siege braucht Yannick Hanfmann, um in Indian Wells ins Hauptfeld einzuziehen. Das Problem: klangvolle Namen in der Quali.

In der Qualifikation des Masters von Indian Wells hat Deutschland „nur“ ein Eisen im Feuer – aber das ist richtig heiß. Yannick Hanfmann brennt darauf, den Sprung ins Hauptfeld zu schaffen. Auf den ersten Blick stehen seine Chancen nicht schlecht, denn in der ersten von zwei Runden wartet mit dem Franzosen Vincent Millot ein auf dem Papier machbarer Gegner auf den Karlsruher. Der Linkshänder ist nur die Nummer 224 der Welt und mit seinen 32 Jahren auch nicht gerade der Spielertyp, von dem auf lange Sicht Wunderdinge zu erwarten sein dürften.

Allerdings sollte Hanfmann diesen Gegner auch nicht unterschätzen. Millot ging beispielsweise bei den US Open 2017 in der Quali in allen drei Matches als Sieger hervor. Dennoch sollte der Weltranglisten-120. aus Deutschland diesen Kontrahenten in Normalform bezwingen können. Dieses Match wurde für Dienstag (22:30 Uhr) mitteleuropäischer Zeit angesetzt.

In Runde zwei droht Hanfmann ein dicker Brocken

In der zweiten und entscheidenden Runde dürfte es dann jedoch deutlich schwieriger werden. Im Fall eines Sieges würde Hanfmann nämlich auf den Gewinner des Duells Marcos Baghdatis gegen Thanasi Kokkinakis treffen. Während der Zyprer erfahren und mit allen Wassern gewaschen ist, galt der Australier lange Zeit als eines der Top-Talente im weltweiten Tennis. Dieses Match klingt auf jeden Fall schonmal nach Hauptfeld, doch einer der beiden wird nicht in den Genuss kommen, in Indian Wells gegen die ganz Großen aufzuschlagen.

Ohnehin lohnt es sich, auch die Quali dieses traditionsreichen Masters im Blick zu behalten. Der Kanadie Vasek Pospisil ist an eins gesetzt, der auftrebende Bosnier Mirza Basic an zwei. Letzterer gewann Anfang Februar das Turnier in Sofia und konnte auf dem Weg ins Finale drei Deutsche (Florian Mayer, Philipp Kohlschreiber und Maximilian Marterer) sowie Stan Wawrinka ausschalten.

Alles in allem kann sich das Quali-Draw mehr als sehen lassen. Prominente Namen wie Dudi Sela, Martin Klizan, Nicolas Mahut, Sergiy Stakhovsky, Ruben Bemelmans oder Tim Smyczek dürften dem geneigten Tennis-Fan durchaus ein Begriff sein – und dann wäre ja noch der schwarz-rot-goldene Hoffnungsträger namens Yannick Hanfmann. Bestimmt wirft Turnierdirektor Tommy Haas auch mal einen Blick auf seinen Landsmann …

(Bild (c) Jürgen Hasenkopf)

WAS IST DEINE MEINUNG?
Lustig

LUSTIG

0

Liebe

LIEBE

0

Oh man...

OH MAN...

0

Wow

WOW

0

Traurig

TRAURIG

0

Wütend

WüTEND

0

Dennis Ebbecke
am 06.03.2018 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

» Zu den Beiträgen von Dennis Ebbecke