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ATP

ATP Miami: Marterer siegt zum Auftakt - Struff scheitert

21.03.2018|19:45 Uhr|von Lisa Halfmann
ATP Miami: Marterer siegt zum Auftakt - Struff scheitert

Maximilian Marterer steht nach starker Performance in der zweiten Runde. Für Jan-Lennard Struff ist bereits in Runde eins Endstation.

Marterer macht Duell mit Dimitrov perfekt

Es reicht ein kurzer Blick auf das ATP-Ranking, um sagen zu können, dass das Match zwischen Maximilian Marterer (ATP 73) und Marton Fucsovics (ATP 60) eine enge Angelegenheit wird – und es hielt was es versprach, besonders in Satz eins. Beide Spieler schenkten sich nichts, zeigten von Beginn an extrem starkes Tennis und boten den Zuschauern in Miami ein hochklassiges Erstrundenmatch. Der Deutsche nutzte beim Stand von 3:3 seinen dritten Breakball zur Führung und kurz darauf auch Satz Nummer eins mit 6:4.

Von dort an dominierte Marterer die Partie, legte einen Blitzstart hin und nahm Fucsovics direkt im ersten Spiel den Aufschlag ab. Hohe Aufschlagquote, wenig Fehler und gute Beinarbeit – es lief einfach beim Deutschen. Der 23-Jährige wirkte durchgehend fokussiert und baute seine Führung mit einem Doppel-Break zum 5:2 aus. Der Ungare schaffte zwar das Re-Break und verkürzte auf 5:4, aber Marterer ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, verwandelte nach einer Stunde und 13 Minuten seinen ersten Matchball und zieht mit 6:4, 6:4 in die nächste Runde ein.

Marterer darf sich in Runde zwei auf ein Duell mit dem Weltranglistendritten Grigor Dimitrov freuen.

Struff verabschiedet sich gegen die 407 der Welt

Jan-Lennard Struff ging als klarer Favorit in die Erstrundenpartie gegen den 19-Jährigen Schweden Mikael Ymer. Der Youngster ist aktuell die Nummer 407 der Welt und wurde vom Turnierveranstalter mit einer Wildcard für das ATP-Masters ausgestattet. Zu Beginn schien „Struffi“ seiner Rolle gerecht zu werden. Der erste Satz war eine klare Angelegenheit für den Deutschen. Beim Stand von 4:3 sicherte er sich das wichtige Break und brachte nach nur 25 Minuten den ersten Durchgang mit 6:3 nach Hause.

Dass der DTB-Profi die Partie noch aus der Hand geben würde, damit hätten wohl die wenigsten zu diesem Zeitpunkt gerechnet. Doch der Schwede schaffte es das Ding zu drehen. Das gelang ihm vor allem durch sichere Grundlinienschläge und eine gute Beinarbeit. Struff versuchte mit aggressiven Schlägen die Ballwechsel so kurz wie möglich zu halten und produzierte dabei schlicht und einfach zu viele Fehler, die ihm am Ende auch den zweiten Satz kosteten.

Früh musste Struff in Satz drei das erste Break zum 1:3 hinnehmen und ließ dann zwei Chancen zum direkten Re-Break liegen. Knackpunkt war dabei immer wieder die Vorhand, die beim Deutschen wackelte. Der junge Schwede war zum Schluss der Partie einfach der frischere Spieler und gewann verdient die Partie mit 3:6, 7:5 und 6:1. Am Ende standen insgesamt 40 unerzwungene Fehler auf Seiten des Deutschen.

(Bild © Imago)

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Lisa Halfmann
am 21.03.2018 gepostet von:
Lisa Halfmann
Redakteurin
Schlägt seit dem 4. Lebensjahr hinter die gelbe Filzkugel und ist quasi auf dem Tennisplatz großgeworden. Ist für jeden Spaß zu haben, liebt ihre Arbeit und kann von Tennis nicht genug bekommen.

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