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Challenger Heilbronn: Erstes Finale für Rudolf Molleker

20.05.2018|11:20 Uhr|von Henrike Maas
Challenger Heilbronn: Erstes Finale für Rudolf Molleker

Der 17-Jährige wandelt damit auf den Spuren von Alexander Zverev.

Rudolf Molleker hat in Heilbronn sein erstes Challenger-Finale erreicht. Der 17-Jährige besiegte Juan Ignacio Londero in drei Sätzen mit 4:6, 6:3, 6:2. Molleker ist mit seinen 17 Jahren und sieben Monaten der derzeit jüngste Finalist im Challenger-Jahr 2018. Mit seinem Finaleinzug wandelt das Talent auch auf den Spuren eines gewissen Herrn Alexander Zverev.

Zwei Gesetzte besiegt

Molleker, der zuvor auf der Challenger-Tour noch überhaupt kein Match gewinnen konnte, besiegte in Heilbronn gleich zwei gesetzte Spieler. Landsmann Yannik Hanfmann musste in Runde zwei dran glauben. Eine Runde später war Alexey Vatutin dran. Alles Siege, die hart erarbeitet waren, wie "Rudi" auch selber weiß. "Das habe ich so nicht erwartet", bestätigt Molleker gegenüber der ATP. "Aber ich denke, momentan spiele ich einfach gutes Tennis. Ich habe nun drei tolle Siege errungen und man kann nicht sagen, dass ich einfach Glück hatte.  Ich weiß, dass ich die Topspieler schlagen kann. Wir haben das gesehen. Ich muss nur konstanter spielen".

Das Challenger in Heilbronn war auch eine wichtige Station für Alexander Zverev. Die Nummer drei der Welt gewann hier sein zweites Challenger-Turnier 2015. Seitdem setzt Zverev zu einer mehr als großen Karriere an. "Sascha ist ein absoluter Ausnahmespieler. Natürlich hoffe ich, dass meine Karriere auch so wird, aber dafür muss ich noch einen sehr weiten Weg gehen".

Tipps von Boris Becker

Auf diesem Weg gibt es auch Tipps von Boris Becker. Als "Head of Men`s Tennis" des Deutschen Tennisbund ist Becker auch für die junge Generation zuständig. Auf Lehrgängen gibt der 50-Jährige nicht nur sein sportliches Wissen weiter. "Wir haben über den mentalen Aspekt meines Spiels gesprochen", erzählt Molleker von seinen Gesprächen mit Boris Becker. "Ich weiß, dass ich eine gute Technik und ein starkes Spiel haben kann, aber manchmal erreicht es mich mental nicht. Boris hat mir ein paar Tipps gegeben, wie ich mich selber in diesem Bereich verbessern kann. Das ist der Bereich, dem ich besondere Aufmerksamkeit widme".

Im Finale von Heilbronn trifft Rudolf Molleker auf Jiri Vesely. Der Tscheche ist derzeit die Nummer 81 der Weltrangliste. Beide haben noch nie gegeneinander gespielt. Doch egal, wie das Finale ausgeht, Rudi wird ab Montag erstmals mindestens unter den Top 400 der Welt stehen.


(Bild © imago/Jürgen Hasenkopf) 

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Henrike Maas
am 20.05.2018 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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