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Kerber vs. Halep: Wiederholt sich die Grand Slam-Schlacht?

06.06.2018|12:30 Uhr|von Henrike Maas
Kerber vs. Halep: Wiederholt sich die Grand Slam-Schlacht?

Die Wiederauflage des Halbfinals von Melbourne verspricht beste Unterhaltung.

Angelique Kerber und Simona Halep treffen im Viertelfinale der French Open aufeinander. Ein Match, das mehr verspricht. Haben die beiden Spielerinnen doch erst in diesem Jahr bei den Australian Open bewiesen, dass sie sich gegenseitig zu ihrem besten Tennis treiben können. Erst nach einer epischen Dreisatz-Schlacht ging die Rumänin mit 6:3, 4:6, 9:7 als Siegerin hervor. Schafft "Angie" die Revanche?

Ausgeglichene Matchbilanz

Bereits acht Mal sind die Deutsche und die Rumänin aufeinander getroffen. Beide konnten je vier Siege für sich verbuchen. Und auch wenn das letzte Match in Melbourne an Halep ging, das einzige Match auf Sand konnte Kerber gewinnen. Beim Fed Cup 2016 besiegte die 30-Jährige die vier Jahre jüngere Spielerin deutlich mit 6:2, 6:2.

Die Deutsche ist gut drauf bei diesen French Open, auch wenn ihr der Sand eigentlich nicht so lieb ist. Jede ihrer Runden lief ohne Satzverlust über die Bühne. Besonders wertvoll dabei die Siege über Kiki Bertens (Sandplatzspezialistin) und Caroline Garcia (Top 10-Spielerin). Auch Simona ist außer einem kleinen Wackler in Runde eins gut durch das Turnier gekommen.

Nummer 1 Ranking steht auf dem Spiel

Trotzdem wirkte die derzeitige Nummer 1 der Welt in ihren Matches etwas weniger souverän als Angelique Kerber. Wenn auch nur hauchdünn. Mehr auf dem Spiel steht für sie auf jeden Fall. Will Halep endlich ihren ersten Grand Slam gewinnen, muss sie an Kerber vorbei. Und auch, wenn sie die Topposition im Ranking halten will. Sonst ziehen entweder Garbine Muguruza (noch im Turnier) oder Caroline Wozniacki (Niederlage 4. Runde) an ihr vorbei.

Sowohl Angelique Kerber als auch Simona Halep sind exzellente Defensivspielerinnen, die aber auch offensiv agieren können. Während die Deutsche mehr Power hat, kann Halep von jeder Position aus, das komplette gegnerische Feld anspielen. Es wird also viel davon abhängen, welche von den beiden schneller ins Match kommt, mental stabiler ist und vor allem, den eigenen Aufschlag besser unter Kontrolle hat. Bei eigenem Service neigen beide schon mal zu Schwächephasen.

(Bild © imago/Jürgen Hasenkopf)

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Henrike Maas
am 06.06.2018 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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