Jetzt die App myTennis runterladen!

Auch unterwegs immer informiert bleiben & die Welt des Tennis entdecken.

Pro

Wimbledon 2018: Maden verliert gegen den Aufschlag-Riesen Isner

02.07.2018|18:05 Uhr|von Christian Schwell
Wimbledon 2018: Maden verliert gegen den Aufschlag-Riesen Isner

28 Asse waren zu viel. Qualifikant Yannick Maden muss sich bei seinem ersten Hauptfeld-Auftritt in Wimbledon John Isner (USA) in drei Sätzen beugen. 

Der 28-Jährige Yannick Maden hatte sich über die Qualifikation in diese erste Runde gegen den an Nummer neun gesetzten John Isner gespielt. Im Finale hatte er dabei den routinierten Österreicher Jürgen Melzer noch nach 0:2  nach Sätzen in Durchgang fünf besiegen können. Ein ähnliches Husarenstück blieb ihm aber heute verwehrt. Obwohl er gegen Isner im Laufe des Matches besser ins Spiel kam, setzte sich der Amerikaner letztendlich nach drei Sätzen mit 6:2, 7:6 , 7:5 durch. 

Maden kommt nach und nach besser in die Partie 

Nachdem der erste Satz nach zwei Aufschlagverlusten Madens zu einer klaren Angelegenheit für John Isner geworden war, gelang es dem Deutschen in der Folge nicht nur besser, seine eigenen Aufschlagspiele durchzubringen. Auch bei Aufschlag des Amerikaners punktete er nun häufiger. Zwei Breakmöglichkeiten bei 3:3 im zweiten Satz konnte Maden aber nicht nutzen. Am Ende ging der Satz ohne Break in die Tiebreak-Entscheidung, wo Isner mit 7:4 die Nase vorne hatte.

Isners Aufschlag-Wucht lässt keine Wende zu

Im dritten Satz ließ die Nummer zehn der Weltrangliste dann wieder bei eigenem Service gar nichts zu. Insgesamt 28 Asse hämmerte Isner im Laufe der Partie ins Feld. Dreizehn davon allein in diesem Satz. Eine Vielzahl an Service-Winnern oder einfachen Gewinnschlägen direkt nach dem Aufschlag oben drauf bedeuteten: Keine Chance für die Nummer 134 im Ranking, nochmal in Reichweite eines Breaks zu kommen. 

Maden dagegen musste, obwohl er sich nach Kräften wehrte, bei 5:5 das dritte Break der Partie zugunsten Isners hinnehmen. Das war die Entscheidung. Nach zwei Stunden und sieben Minuten servierte der Amerikaner problemlos zum Matchgewinn aus.

 (Bild © imago)

WAS IST DEINE MEINUNG?
Lustig

LUSTIG

0

Liebe

LIEBE

0

Oh man...

OH MAN...

0

Wow

WOW

0

Traurig

TRAURIG

0

Wütend

WüTEND

0

Christian Schwell
am 02.07.2018 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

» Zu den Beiträgen von Christian Schwell