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Wimbledon 2018: Rückblick Runde 1 - Schon 21 Gesetze draußen

03.07.2018|22:55 Uhr|von René Denfeld
Wimbledon 2018: Rückblick Runde 1 - Schon 21 Gesetze draußen

Es wird aussortiert - in Wimbledon hat es bereits sieben Top 10-Spieler und Spielerinnen erwischt.

Wackelkandidaten gab es und gibt es bei jedem Slam, vielleicht gerade auf dem Rasen von Wimbledon. Wenn es auf um die Kunst geht, auf dem Grün zu brillieren, ist die Schere zwischen denjenigen, die es schaffen und denjenigen, die daran verzweifeln, sicherlich größer als auf Hartplätzen.

Dieses Jahr ist in den ersten beiden Tagen von Wimbledon allerdings die Setzliste zu einer Streichliste geworden.

Vier der Top 8 bei den Damen draußen

Elina Svitolina [5], Caroline Garcia [6], Sloane Stephens [4] und Petra Kvitova [8] gehören bereits zu den Geschlagenen. Elina Svitolina verzweifelte an Tatjana Marias unorthodoxer Spielweise, Caroline Garcia und Sloane Stephens mussten sich den besseren Rasenspielerinnen in Belinda Bencic und Donna Vekic geschlagen geben. Der größte Schock ist allerdings das frühe Aus von Titelmitfavoritin Petra Kvitova. Die Tschechin brillierte vor 10 Tagen in Birmingham -- in ihrer ersten Runde ließen sie dann bei ihrem Lieblingsturnier die Nerven im Stich.



Am Dienstag endet gegen 21 Uhr dann die letzte Partie der ersten Runde mit dem Ausscheiden eines weiteren bekannten Namens: Maria Sharapova musste sich ihrer Landsfrau Vitalia Diatchenko mit 7:6 6:7 4:6 geschlagen geben. Sharapova führte bereits mit 7:6 5:2, war im dritten Satz zwei Mal mit Break vor und schlug beim ersten Matchball ihrer Landsfrau einen Doppelfehler. Es war das erste Turniermatch der 31-Jährigen auf Rasen seit drei Jahren -- und der Mangel an Warm-Up Matches hat sich heute vielleicht gerächt.

11 Gesetzte fliegen bei den Herren

Wer allerdings dachte, nur die Damen seien anfällig für Erstrunden-Überraschungen, der hat ganz weit gefehlt. Bei den Herren wird bei Grigor Dimitrov die Suche nach der Form auch nach dem Rasen weiter gehen. Zwei ganz schwache Monate des Bulgare endeten in einer Vier-Satz-Niederlage gegen den rekonvaleszenten Stan Wawrinka. Dominic Thiem gehört nach seiner Aufgabe durch die im Match zugezogene Rückenverletzung sicherlich zu den Unglücksraben -- David Goffin musste gegen stark aufspielenden Australier Matthew Ebden glatt die Segel streichen.

Borna Coric konnte den Halle-Titel in Wimbledon nicht in Selbstvertrauen verwandeln und verlor gegen den Russen Daniil Medvedev. In die Reihe der Unterlegene gesellt sich, wie so häufig in diesem Jahr, auch Jack Sock. Der Weltranglisten-13. spielt in 2018 fast so schlecht, wie er sich gegenüber den Schiedsrichtern und seinen Gegnern benimmt. Davon kann auch der deutsche Offizielle Nico Hellwerth nun ein Lied singen.

Den Handschlag mit Hellwerth ließ Sock weg, seinem Gegner Berrettini gab er dann noch ein gepflogenes "You Coach Is A Piece Of Sh*t" nach dem Ende des Matches mit. Ganz großes Tennis.

(Bild © imago)

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René Denfeld
am 03.07.2018 gepostet von:
René Denfeld
Redakteur
Geboren im Jahr des goldenen Slam. Passabler Aufschlag, problematische Vorhand, präzise Rückhand. Häufig auf Sandplätzen zu finden. Interessen: Tennis, Schlafen, Sport, Tennis, Series Binge-Watching, Tennis, Sport, Tennis, Schlafen. Wahrscheinlich in dieser Reihenfolge

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