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Wimbledon 2018: Rückblick Runde 2 - Favoritensterben hält an

05.07.2018|22:55 Uhr|von René Denfeld
Wimbledon 2018: Rückblick Runde 2 - Favoritensterben hält an

Es kracht weiterhin in Woche eins von Wimbledon -- zum Abschluss muss sich auch Titelverteidigerin Garbine Muguruza verabschieden.

Gerade einmal vier Tage sind in Wimbledon gespielt und massenweise bekannte Namen haben sich bereits verabschiedet. Bereits in den ersten beiden Tagen mussten bespielsweise Petra Kvitova, Dominic Thiem, Grigor Dimitrov und Maria Sharapova die Segel streichen. 

Heute gesellten sich dann mit Garbine Muguruza und Marin Cilic noch zwei faustdicke Schocks hinzu. Cilic verlor bei der Wiederaufnahme seines Matches gegen Guido Pella den Faden. Muguruza wurde von Alison Van Uytvanck im zweiten und dritten Satz beim Einbruch der Dämmerung an die Wand gespielt.

Und noch einer sitzt im Schleudersitz: Alexander Zverev bekam heute im Tie-Break des dritten Satzes von Taylor Fritz aus den USA ein 7-0 eingeschenkt und liegt mit 6:4 5:7 6:7(0) zurück. Bleibt der Deutsche morgen erneut Meter hinter der Grundlinie wie heute Abend auf dem Court 1 und lässt den 20-Jährigen diktieren, läuft auch er Gefahr sich dem Exodus anzuschließen.

Bislang hat es von den Top 10 bei den Herren Cilic, Dimitrov, Thiem und Goffin erwischt, bei den Damen sind Wozniacki, Muguruza,  Stephens, Svitolina, Garcia und Kvitova ausgeschieden. Das ist die Hälft nach vier Tagen -- gab's bisher noch nicht so häufig.

Kerber und der offene Türspalt

Leicht hat sich auch Angelique Kerber am heutigen Donnerstag gegen die US-Amerikanerin Claire Liu getan und nach dem Sieg gegen die 18-Jährige wartet nun mit Naomi Osaka eine alte Bekannte in der dritten Runde. Doch danach -- wenn man soweit schauen will -- wird es interessant. Kerber ist als Nummer 11 nach Muguruzas Niederlage plötzlich die am zweithöchsten platzierte Spielerin in der oberen Hälfte nach Simona Halep. Die Rumänin könnte erst im Halbfinale warten. Interessant, aber auch noch Zukunftsmusik, vor allem im Anbetracht der Unberechenbarkeit des Turniers bisher.

Federers Triumphzug?

Vor allem in der oberen Hälfte bei den Herren ist heute durch die Niederlage von Marin Cilic einiges an Luft aus dem Ballon gezischt. Der Kroate spielte stark bei seinem Turniersieg in Queen's war vielleicht die größte Gefahr für Federer überhaupt im Turnier, musste sich dann heute im Nachsitzen trotz 2-0 Satzführung Guido Pella geschlagen geben. Außer einem Sam Querrey oder Kevin Anderson in absoluter Topform ist es da schwer vorstellbar, dass jemand Federer den Schneid abkauft -- Jan Lennard-Struff wird sich morgen darin versuchen.

(Bild © imago)

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René Denfeld
am 05.07.2018 gepostet von:
René Denfeld
Redakteur
Geboren im Jahr des goldenen Slam. Passabler Aufschlag, problematische Vorhand, präzise Rückhand. Häufig auf Sandplätzen zu finden. Interessen: Tennis, Schlafen, Sport, Tennis, Series Binge-Watching, Tennis, Sport, Tennis, Schlafen. Wahrscheinlich in dieser Reihenfolge

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