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Alexander Zverev: "Als hätte jemand den Stecker gezogen"

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08.07.2018|15:00 Uhr|von Henrike Maas
Alexander Zverev: "Als hätte jemand den Stecker gezogen"

Nach seinem unglücklichen Aus in Wimbledon ist erst Mal eine Pause angesagt.

Alexander Zverev und die Grand Slams bleibt eine Geschichte mit vielen Fragezeichen. Auf der Tour top hat die Nummer drei der Welt bei den Majors so seine Probleme. Nach dem Viertelfinale bei den French Open hatten viele die Erwartung, nun würde es auch in Wimbledon zünden. Doch auch hier ist es für Alexander Zverev ein kurzer Aufenthalt gewesen. Er unterliegt in der dritten Runde Ernests Gulbis und auch dem eigenen Körper knapp in fünf Sätzen.

Keine Kraft mehr ab Mitte des 4. Satzes

Wie schon in Paris nach einer Oberschenkelverletzung machte in Wimbledon der Körper des 21-Jährigen nicht mit. Gebeutelt von einem Magen-Darm-Virus, der auch Andrea Petkovic erwischt hatte, ging ab Mitte des 4. Satzes nichts mehr, wie Zverev in seiner Pressekonferenz nach dem Match bestätigte. "Ich habe mich grundsätzlich gut gefühlt. Ich war wohl etwas müde, weil ich 24 Stunden nichts gegessen hatte. Normalerweise werde ich in Fünf-Satz-Matches nicht müde", beschrieb die Nummer 3 der Welt seinen Zustand. "Aber mitten im vierten Satz fühlte ich mich auf einmal, als hätte jemand den Stecker gezogen. Ich habe keine Kräfte mehr gehabt". Sicher täuscht das nicht darüber hinweg, dass Alexander Zverev sich den ersten Satz gegen Gulbis in dem knappen Tiebreak eigentlich hätte holen müssen. Dann wäre es dazu wohl nicht gekommen. Aber der junge Spieler übte sich schnell in Akzeptanz: "Das passiert. Das ist Sport, man kann die Dinge nicht wirklich planen".

Erst Mal Pause, dann Vorbereitung auf den Hartplatz

Ideal waren die Vorbereitungen auf Wimbledon für ihn wahrlich nicht. Nach seiner Oberschenkelverletzung bei den French Open blieb nicht wirklich Zeit für ein optimales Rasentennis. Deswegen jetzt seine Grand Slam-Bilanz schon in Frage zu stellen, weil es wieder nicht funktionierte, weißt Zverev aber klar von sich. "Ich habe noch ungefähr 15 Mal Paris zu spielen, 15 Mal Wimbledon", sagte er in seiner Pressekonferenz. Noch genug Zeit also.

Zeit will er sich jetzt auch erst mal gönnen. Eine Auszeit. Die nächsten Tage dienen erst Mal der Regeneration. "Ich bin auf dem Boot in Monte Carlo. Die nächsten Tage gibt es erst Mal kein Tennis", berichtete der Deutsche von seinen kurzfristigen Plänen. Danach ist dann das Training für den Hartplatz angesagt. Auf seine bisherige Jahresbilanz angesprochen, Wimbledon markiert ja quasi die Halbzeit der Saison, äußerte sich Alexander Zverev zufrieden, mahnte aber auch zugleich: "Bis jetzt war das Jahr in Ordnung. Aber das Jahr ist auch nur bis zur Hälfte gespielt".


(Bild © imago)

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Henrike Maas
am 08.07.2018 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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