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US Open: Zu viel Serena-Power für Witthöft – Sister Act 30 perfekt

30.08.2018|11:30 Uhr|von Dennis Ebbecke
US Open: Zu viel Serena-Power für Witthöft – Sister Act 30 perfekt

Jetzt kommt es zum Jubiläumsduell der Williams-Schwestern.

Witthöft staunt über die „unglaubliche Atmosphäre“

Aus Sicht der deutschen Tennis-Damen war der Mittwoch ein Tag zum Vergessen. Nach Tatjana Maria und Julia Görges scheiterte auch Carina Witthöft. Allerdings hatte Letztere mit Serena Williams die härteste Gegnerin erwischt. Vor heimischem Publikum und 20.000 enthusiastischen Fans im Arthur Ashe Stadium spielte die sechsmalige US-Open-Siegerin groß auf und verwandelte bereits nach 67 Minuten den Matchball zum klaren 6:2, 6:2.

Für Carina Witthöft war der Unterschied zu ihrem Auftaktmatch gegen Caroline Dolehide gigantisch. Mit Ausnahme der Tatsache, dass beide Gegnerinnen aus den USA stammen, wirkte gegen Serena Williams alles ganz anders – und vor allem viel größer. In ihrem ersten Duell gegen die ehemalige Nummer eins der Welt war Witthöft zu Beginn deutlich anzumerken, dass sie mit dieser neuen Situation erst einmal zurechtkommen musste. Centre Court, Riesen-Arena und eine Kontrahentin, die die Zuschauer auf ihrer Seite hatte: Auch aus diesen Gründen kann man ihr für die am Ende recht deutliche Niederlage keinerlei Vorwürfe machen.

Zudem traf die Hamburgerin auf eine Serena Williams, die einen nahezu perfekten Tag erwischte. Ihre Power in den Grundschlägen und ihre Hammer-Aufschläge waren für die 13 Jahre jüngere Witthöft an diesem Tag eine Nummer zu groß. Das erkannte auch Witthöft, die trotz der glatten Niederlage mit einem lachenden Auge auf das Match zurückblicken konnte: „Das war auf jeden Fall eine Mega-Erfahrung, und es hat auch Spaß gemacht. Ich werde mich mit Sicherheit noch lange an das Match erinnern. Die ganze Atmosphäre war schon unglaublich.“ 

Die Lautstärke in dem größten Tennisstadion der Welt machte die Sache für die 23-Jährige noch ungewöhnlicher. In einigen Situationen agierte sie mitunter zu hektisch und spielte Serena Williams damit in die Karten. Dennoch konnte Witthöft Positives aus diesem Duell mitnehmen, wie sie nach dem Match erklärte: „Wenn ich in den Ballwechseln war, konnte ich mithalten.“

Zum 30. Mal Serena vs. Venus

Während das Turnier für die Deutsche beendet ist, blicken die US-amerikanischen Tennisfans gebannt auf Drittrundenmatch der Williams-Schwestern. Zum 30. Mal kommt es nun zum Sister-Act-Duell. Die Bilanz spricht mit 17:12 für die Frau, die kürzlich aus ihrer Babypause zurückgekehrt war und nun auf dem besten Weg zurück in die Weltspitze ist. Man darf auch gespannt sein, mit welchem Outfit die 36-Jährige diesmal den Court stürmen wird ...

(Bild: (c) imago)

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Dennis Ebbecke
am 30.08.2018 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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