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Rekord! So international ist das Herren-Viertelfinale bei den US Open

04.09.2018|14:30 Uhr|von Christian Schwell
Rekord! So international ist das Herren-Viertelfinale bei den US Open

Das Viertelfinale mit den meisten Länderpunkten in der Open Era beweist: Eine dominante Herrentennis-Nation gibt es zurzeit nicht.

Spanien, Österreich, Argentinien, USA, Kroatien, Japan, Serbien, Australien. Am Sitz der Vereinten Nationen in New York hat auch das Viertelfinale der US Open erstmals Profis aus der maximal möglichen Anzahl an Nationen zu bieten. Spieler aus acht Ländern auf vier Kontinenten. Mehr geht (fast) nicht. Die Besetzung der Runde der letzten Acht komplett mit „nationalen Einzelkämpfern“ zeigt auch, dass sich das Herren-Tennis im Moment in einer Phase befindet, in dem kein Land in der Weltspitze wirklich dominant erscheint.


Kein nationaler Verband dominiert zurzeit das Welttennis

Auch in unter den besten zehn Spielern der Weltrangliste findet man derzeit Profis aus ebenso vielen Ländern. Und unter den Top 20 sieht es kaum anders aus. Lediglich Argentinien (Del Potro und Schwartzman), die USA (Isner und Sock) sowie Kroatien (Cilic und Coric) haben zurzeit zwei Spieler in der  absoluten Weltspitze vertreten. Auch Verbände wie die von Spanien und Frankreich, die lange ständig mehrere Vertreter in diesen Weltranglisten-Regionen zu bieten hatten, machen im Moment in dieser Hinsicht mindestens eine kleine Durststrecke durch. Eine einst große Tennisnation wie Schweden ist komplett von der Bildfläche verschwunden.

Nach vierzehn Jahren ein Viertelfinale ohne Schweizer

Wer in diesem Jahr zum ersten Mal seit langer Zeit komplett im New Yorker Viertelfinale fehlen wird sind die Schweizer. Federer und Wawrinka hatten durchgängig seit 2004 die eidgenössische Fahne hoch gehalten. Mindestens einer von beiden war zu diesem Zeitpunkt immer noch im Turnier. In diesem Jahr ruhten diesbezügliche Hoffnungen vor allen Dingen auf Roger Federer. Der schied aber in der vergangenen Nacht sensationell gegen den Australier John Millman aus.

Collage mit schlechtem Omen

Vielleicht hatten die Social-Media-verantwortlichen des Turniers diesbezüglich schon vorher ein schlechtes Gefühl. Jedenfalls bildeten sie Federer in einer Foto-Collage anlässlich des „Labor-Day“-Feiertags in den USA schon vor seinem Match reichlich grimmig guckend ab. Noch schlimmer traf es allerdings Maria Sharapova. Die Russin, die ebenfalls sehr überraschend im Achtelfinale die Segel streichen musste, verlor im Rahmen eines klassischen "Photoshop-Fails" virtuell gleich ihr ganzes rechtes Bein.

(Bild © imago)

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Christian Schwell
am 04.09.2018 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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