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US Open: Einstündige Serena-Show gegen Sevastova

07.09.2018|09:10 Uhr|von Henrike Maas
US Open: Einstündige Serena-Show gegen Sevastova

Williams erstmals seit vier Jahren im Finale von New York.

US-Amerikanerin fängt sich nach Holperstart 

So ungefähr hatte sich das Anastasija Sevastova in ihren Träumen ausgemalt! Sie betritt das Wohnzimmer von Serena Williams, die dort bereits sechsmal den Siegerpokal in die Höhe recken konnte, und macht dem Liebling der Massen das Leben von Beginn an schwer. Dass Träume manchmal Realität werden können, durfte die Lettin am Donnerstagabend (Ortszeit) zunächst am eigenen Leib erfahren. In ihrem ersten Grand-Slam-Halbfinale gelang ihr gegen die haushohe Favoritin tatsächlich das so wichtige frühe Break.

Nach dem 2:0 musste Sevastova allerdings irgendjemand gezwickt haben, der es gut mit Serena meinte. Kurzum: Der schöne Traum war beendet. Nach ihren Startschwierigkeiten erinnerte sich die ehemalige Nummer eins der Welt an ihre Stärken und machte mit ihrer ab diesem Zeitpunkt größtenteil überforderten Gegnerin kurzen Prozess. Nach gerade einmal 66 Minuten schießt die 36-Jährige ihre acht Jahre jüngere Kontrahentin mit 6:3, 6:0 aus dem Arthur Ashe Stadion.

Generationen-Finale Serena Williams gegen Naomi Osaka perfekt 

Welch eine Performance von Serena Williams! Fehlte ihr zu Beginn noch die Genauigkeit in ihren Schlägen, packte sie alsbald ihr typisches Power-Tennis aus und spielte Sevastova an die Wand. Auffallend: Vor allem bei den Überkopfbällen agierte sie an diesem Abend enorm sicher. Lässt man den Holperstart außen vor, bekamen die Zuschauer den vielleicht besten Auftritt ihrer Lokalmatadorin bei den US Open 2018 zu sehen – abgesehen vom ähnlich deutlichen Erfolg über ihre Schwester Venus in Runde drei.

Die Kurve von Serena Williams zeigt nach ihrer Babypause nun endgültig wieder nach oben. Musste sie im Finale von Wimbledon noch Angelique Kerber den Vortritt lassen, bekommt sie am Samstag die nächste Chance auf ihren 24. Grand-Slam-Titel. In ihrem neunten Endspiel in Flushing Meadows trifft die US-Amerikanerin auf die 16 (!) Jahre jüngere Naomi Osaka, die in Japan das Licht der Welt erblickte, allerdings in den USA aufwachs.

(Bild: (c) imago)

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Henrike Maas
am 07.09.2018 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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