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Del Potro spielte gegen eine Wand: „Novak war jedes Mal da“

10.09.2018|09:45 Uhr|von Dennis Ebbecke
Del Potro spielte gegen eine Wand: „Novak war jedes Mal da“

Die Stimmen zum US-Open-Finale 2018. 

„Delpo“ möchte den „Djoker“ siegen sehen

Wenn ein Tennisspieler bei einem Grand Slam in drei Sätzen verliert, könnte man meinen, dass er praktisch chancenlos war. Doch auf das US Open Finale 2018 traf das in keinster Weise zu. Der unterlegene Juan Martin del Potro zeigte trotz seiner Niederlage gegen Novak Djokovic mit 3:6, 6:7, 3:6 fantastisches Tennis. Nach dem Match verriet der Argentinier, warum er seinen Finaltriumph von 2009 dennoch nicht wiederholen konnte.

„Ich habe versucht, mit Vorhand und Rückhand Winner zu schlagen und habe es nicht geschafft, weil Novak jedes Mal da war“, lobte er seinen Gegner im Rahmen der Pressekonferenz, der mit seinem Wimbledon-Sieg vor zwei Monaten und seinem Erfolg in New York gezeigt hat, dass er momentan der beste Spieler der Welt ist. Nicht nur aus diesem Grund gönnte ihm „Delpo“ den Triumph von ganzem Herzen, sondern auch weil die beiden gute Freunde sind. Mehr noch, wie der Südamerikaner verdeutlichte: „Ich war so glücklich, das Finale gegen mein Idol zu spielen. Einer, den ich Titel gewinnen sehen möchte, ist er.“

Novak Djokovic grüßt sein Idol Pete Sampras 

Auch Novak Djokovic fühlte sich während der Siegerehrung bemüßigt, über sein großes Idol zu sprechen. Die Rede ist natürlich von Pete Sampras, mit dem der „Djoker“ in Sachen gewonnener Grand-Slam-Titel ausgleichen konnte. Beide durften sich auf Major-Ebene 14-mal als Champions feiern lassen. „Ich hatte gehofft, dass er heute Abend hier sein würde, aber dem ist nicht so. Ich möchte aber sagen: Pete, ich liebe dich. Du bist mein Idol.“

Warme Worte hatte Novak natürlich auch für seinen Finalgegner übrig, der ähnlich wie er selbst lange mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte. Genau das hob der frisch gebackene US-Open-Sieger in seiner Rede hervor: „Ich möchte Juan Martin zu dem gratulieren, was er in den vergangenen vier, fünf Jahren geleistet hat – mit seinen Verletzungen, seinen Comebacks und seinem Glauben an sich selbst, eines Tages wieder einer der Topspieler dieser Welt zu sein. Ich weiß, dass er wieder hierher zurückkehren wird – mit der Champions-Trophäe.“

(Bild (c) imago)

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Dennis Ebbecke
am 10.09.2018 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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