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ATP

Next Gen ATP Finals: Rublev ringt Fritz nieder

06.11.2018|18:30 Uhr|von Christian Schwell
Next Gen ATP Finals: Rublev ringt Fritz nieder

Der Russe kommt nach Satzrückstand zurück.

Vorjahres-Finalist Andrey Rublev (ATP 68) ist mit einem Sieg in fünf Sätzen über Taylor Fritz (ATP 47) erfolgreich in die Next Gen ATP Finals gestartet. Im ersten Match der Gruppe B setzte sich der Russe am Ende mit 4:2, 1:4, 3:4, 4:3, 4:2 durch.

Rublev mit viel Mailand-Erfahrung

Rublev ist ein alter Hase, was Next Gen Finals angeht, auch wenn das sicherlich ein Paradoxon in Bezug auf ein Nachwuchsturnier bei seiner zweiten Austragung ist. Aber der Russe bestritt heute als letztjähriger Finalist tatsächlich schon sein sechstes Karriere-Match bei dieser Veranstaltung – so viel Wettkampf-Erfahrung mit den verkürzten Sätzen und den anderen diversen Sonder-Regelungen in Mailand hat also niemand, schon gar nicht Debütant Fritz.

Dass es gegen den mit einem starken Aufschlag ausgestatteten Taylor Fritz gerade in diesem Modus trotz allem Erfahrungsvorsprungs nicht einfach werden würde, wurde aber schnell klar. „Schnell“ war überhaupt zunächst das Stichwort für diese Partie, denn anders als bei Tsitsipas und Munar im Match zuvor blieben längere Ballwechsel zunächst echte Mangelware. Sehr oft entschied schon der Aufschlag oder der erste Grundschlag danach die Punkte. Da sich dabei aber auch der eine oder andere Fehler ins aggressive Spiel der beiden einschlich, kamen auch die Returnspieler zu Chancen und Breaks.

Rublev dreht die Partie so gerade noch

Satz eins konnte der junge Russe noch mit 4:2 für sich entscheiden, dann aber übernahm ganz klar Fritz das Ruder und konnte im zweiten Durchgang gleich zwei Breaks für sich verbuchen. Nachdem er den dritten Satz im Tiebreak für sich entschieden hatte und auch der vierte Satz in dem Tiebreak ging, stand der Amerikaner kurz vor dem Matchgewinn. Hier behielt Rublev aber die Nerven und konnte den fünften Satz erzwingen.

Ein ob der vergebenen Chance, das Match in vier Sätzen für sich zu entscheiden, zunehmend frustriert wirkender Fritz handelte sich dann im fünften Durchgang bei 1:1 ein Break ein. Da sein Return nicht mehr wie in den mittleren Sätzen der Partie funktionierte, war das der Knackpunkt. Zwar konnte Fritz sein nächstes eigenes Aufschlagspiel trotz Matchball gegen sich noch gewinnen und so die Partie verlängern, danach machte aber Rublev den Sack zum 4:2 zu.

In ihren weiteren Partien werden es Rublev und Fritz mit dem australischen Mitfavoriten Alex de Minaur und dem Als Wildcard-Spieler ins Feld gehobenen Italiener Liam Caruana zu tun bekommen.

(Bild © imago)

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Christian Schwell
am 06.11.2018 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verr├╝ckter, der seine Texte gerne mit etwas Humor w├╝rzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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