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Next Gen ATP Finals: Tiafoe bietet Entertainment pur

06.11.2018|21:30 Uhr|von Dennis Ebbecke
Next Gen ATP Finals: Tiafoe bietet Entertainment pur

Auch Alex de Minaur gewinnt sein Auftaktmatch.

Für den ersten Satz brauchte Frances Tiafoe (ATP 40) gerade einmal zwölf Minuten – und auch in den beiden anderen Sätzen gab sich der US-Amerikaner in seinem Auftaktmatch bei den Next Gen ATP Finals in Mailand kaum eine Blöße. Den Polen Hubert Hurkacz (ATP 85) besiegte Tiafoe letztlich ungefährdet glatt in drei Sätzen mit 4:1, 4:2, 2:4, 4:3 (12:10).

An diese Regeln müssen sich die Tennis-Fans bei den Next Gen ATP Finals gewöhnen 

In Mailand werden im Best-of-five-Modus Sätze bis 4 ausgespielt, bei 3:3 entscheidet der Tiebreak. Im Gegensatz zur restlichen Tour gibt es noch diverse andere Regelmodifikationen, die das Spiel vor allen Dingen schneller machen und öfter in spannende Situationen führen sollen. So entscheidet bei „Einstand“ direkt der nächste Punkt. Aufschläge werden bei Netzberührung nicht wiederholt, sondern der Punkt wird normal ausgespielt. 

Nachdem Stefanos Tsitsipas das erste Match in der Gruppe A in vier Sätzen gegen Jaume Munar gewonnen hatte, wollte auch Tiafoe seiner Favoritenrolle gerecht werden. Dem 20-Jährigen gelang genau das mit Bravour. Wer eine Viertelstunde zu spät in die Halle gekommen war, hatte den ersten Satz bereits verpasst – und das lag nicht nur an den verkürzten Sätzen bis 4. Mit großartigen Aufschlägen und nicht minder druckvollen Returns zeigte der Mann aus Maryland sofort, wer der Herr im Haus ist.

Im zweiten Satz lieferten sich die beiden Youngster dann teils spektakuläre Ballwechsel – zumeist mit dem besseren Ende für Tiafoe. Letzterer entertainte die Zuschauer vom Feinsten, packte immer wieder überraschende Schläge aus.

Hurkacz dreht auf und nimmt Tiafoe einen Satz ab 

Erst im dritten Satz fand Hurkacz besser ins Match, diesmal musste Tiafoe zu Beginn hinterherlaufen. Der Pole machte seine Sache in dieser Phase sehr gut, behielt auch in engen Situationen (wie bei 40-40 im fünften Spiel des Durchgangs) die Nerven und holte sich das wichtige 3:2. Mit einem fantastischen Rückhand-Winner konnte sich Hurkacz im Anschluss soagr den Satzgewinn holen und verkürzen.

Im vierten Satz blieb es dann bei einem engen Match auf Augenhöhe, in dem Hurkacz von Spiel zu Spiel besser wurde. Wieder legte er vor – und diesmal musste der Durchgang im Tiebreak entschieden werden. Erst den vierten Matchball konnte Tiafoe zum 12:10 verwandeln.

De Minaur fertigt Lokalmatadoren in 55 Minuten ab 

Für Lokalmatador Liam Caruana war Alex de Minaur im zweiten Spiel der Gruppe B hingegen eine Nummer zu groß. Der Australier bezwang den Italiener glatt in drei Sätzen mit 4:1, 4:1, 4:2 - nach noch nicht einmal einer Stunde Spielzeit. Im ersten Match dieser Gruppe war es zuvor deutlich spannender zugegangen: Andrey Rublev musste über fünf Sätze gehen, um Taylor Fritz zu besiegen.

(Bild: (c) imago)

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Dennis Ebbecke
am 06.11.2018 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur t├Ątig, f├╝hlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fu├čballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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