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Next Gen ATP Finals: Munar überrascht Tiafoe

08.11.2018|15:20 Uhr|von Christian Schwell
Next Gen ATP Finals: Munar überrascht Tiafoe

Glatter Sieg erhält die Halbfinal-Chance.

Jaume Munar (ATP 76) hat sich bei den Next Gen ATP Finals überraschend klar gegen Frances Tiafoe (ATP 40) durchgesetzt und kann sich so wieder Hoffnungen machen, trotz zweier Niederlagen noch ins Halbfinale des Turniers einzuziehen. Er besiegte den Amerikaner ohne Satzverlust mit 4:1, 4:3, 4:1.  

Seine beiden bisherigen Matches gegen Tsitsipas und Hurkacz hatte Jaume Munar ausgeglichener gestalten können, als es viele dem Sandplatz-Spezialisten zugetraut hatten. Am Ende hatte er aber trotzdem zweimal den Hartplatz von Mailand als Verlierer verlassen. Heute gab es nun in seinem letzten Gruppenspiel gegen Frances Tiafoe die Möglichkeit, bei den Next Gen ATP Finals eine Partie auch schlussendlich erfolgreich abzuschließen.

Munar dominiert von Beginn an

Und Munar legte auch äußerst engagiert los. Der Spanier dominierte das Match zu Beginn gegen einen etwas müde wirkenden Frances Tiafoe klar. Entsprechend deutlich fiel sein Satzgewinn mit 4:1 aus.

Tiafoe kommt heute nicht in Schwung

Auch in der Folge kam der Amerikaner nur schwer in die Gänge und wirkte oft passiver als gewohnt. Gegen den Aufschlag von Munar gelang ihm kaum ein Punktgewinn. Im Tiebreak des zweiten Durchgangs gab dann genau das den Ausschlag. Munar gelangen zwei Minibreaks, während es Tiafoe nicht einmal gelang, bei Aufschlag des Gegners zu punkten. Nach kaum mehr als 40 Minuten lag der Favorit mit 0:2 Sätzen zurück.

Der 21-jährige Munar, der auf Mallorca in der Akademie von Rafael Nadal trainiert, ließ sich diese Chance nicht mehr nehmen. Die 76 der Welt schlug schon im zweiten Spiel des dritten Satzes erneut zu und sicherte sich ein Break. Zwar sah er sich im Anschluss auch erstmals einem Breakball gegenüber, aber Tiafoe ließ auch diese letzte Möglichkeit, irgendwie nochmal ins Match hinein zu kommen, ungenutzt.

Munar muss auf Tsitsipas hoffen

So endete das Match überraschend glatt nach nur 56 Minuten zugunsten von Munar, der sich jetzt mit etwas Schützenhilfe von Stefanos Tsitsispas, der heute Abend im letzten Spiel des Tages gegen Hubert Hurkacz antritt, wieder Chancen aufs Halbfinale ausrechnen kann.

(Bild © imago)

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Christian Schwell
am 08.11.2018 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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