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Davis Cup

Davis Cup: Coric bringt Kroatien in Führung

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23.11.2018|16:30 Uhr|von Christian Schwell
Davis Cup: Coric bringt Kroatien in Führung

Jeremy Chardy bleibt ohne Chance gegen den 22-Jährigen.

Kroatien ist im Davis-Cup-Endspiel gegen Frankreich mit 1:0 in Führung gegangen. In Lille war es der Weltranglistenzwölfte Borna Coric, der auswärts Jeremy Chardy ganz klar mit 6:2, 7:5 , 6:4 beherrschte und den Hoffnungen der Franzosen auf eine Titelverteidigung einen ersten Dämpfer verpasste.

Coric dominiert von Beginn an

Von Anfang an hatte Chardy große Schwierigkeiten ins Spiel zu finden. Im Bemühen, seine Vorhand möglichst oft einzusetzen, brachte er sich immer wieder in ungünstige Platzpositionen, was Coric geschickt und konsequent ausnutzte.

Nachdem sich der Franzose gleich im ersten Spiel zwölf Minuten lang gegen einen sofort drohenden Aufschlagverlust wehrte und dann doch das Break kassierte, lief das Match nur noch in Richtung des beherzt seine Chancen nutzenden Coric. Ohne Schwierigkeiten brachte der den ersten Satz mit 6:2 nach Hause.

Chardy ohne Zugriff auf Corics Aufschlagspiele

Auch im weiteren Verlauf war es immer wieder Chardy, der bei eigenem Aufschlag in Schwierigkeiten kam, während sich der junge Kroate sicher durch seine Aufschlagspiele hangelte und sich dabei auf eine hohe Prozentquote erster Aufschläge verlassen konnte. Anders als im ersten Durchgang versäumte es Coric aber, auch frühzeitig auf der Anzeigetafel für klare Verhältnisse zu sorgen.

Trotzdem gab es nur wenige Momente, in denen das Gefühl aufkommen konnte, dass diese Partie eine Wendung erfahren könnte. Und so schaffte es Coric beim Stand von 5:5 dann auch doch, seine Überlegenheit wieder in ein Break umzumünzen. Kurz danach hatte er sich die Führung mit zwei Sätzen erspielt.

Coric mit einer ganz starken Leistung

Das war mehr als nur eine Vorentscheidung. Schon im dritten Spiel des dritten Durchgangs spielte Coric erneut seine deutliche Überlegenheit aus, wenn sich beide Akteure Rückhand-Cross-Duelle lieferten. Das vierte Break des Tages zugunsten Kroatiens stellte die Weichen endgültig Richtung „erster Einzelpunkt“ für das Auswärtsteam.

Nach zwei Stunden und 18 Minuten Spielzeit hatte Borna Coric in diesem Davis-Cup-Finale ein erstes dickes Ausrufezeichen gesetzt und mehr als nur angedeutet, dass er an diesem Wochenende nur schwer zu schlagen sein wird. Jedenfalls, wenn sich die Probleme am Oberschenkel, wegen denen sich Coric kurz vor Matchende noch behandeln ließ, als nicht so gravierend erweisen werden.

Die französische Hoffnung heißt Tsonga

Die Hoffnungen der Franzosen ruhen nun auf Routinier Jo-Wilfried Tsonga. Auch der ist allerdings mit wenig Wettkampfpraxis in diesem Jahr und dem letzten Match auf Sand im Jahr 2017 im zweiten Einzel des Tages klarer Außenseiter gegen die kroatische Nummer eins Marin Cilic.

(Bild: (c) imago)

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Christian Schwell
am 23.11.2018 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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