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WTA

Jahresrückblick: Petra Kvitova – Niemand gewann 2018 mehr WTA-Turniere

28.11.2018|16:30 Uhr|von Dennis Ebbecke
Jahresrückblick: Petra Kvitova – Niemand gewann 2018 mehr WTA-Turniere

Die Tschechin stürmte auf Platz sieben der WTA-Weltrangliste.

Was für ein überragendes erstes Halbjahr von Petra Kvitova. Hätte man die Tschechin nach den Australian Open um eine persönliche Prognose für 2018 gebeten, hätte sie vermutlich nur mit den Achseln zucken können. Schließlich verlief der Start ins neue Jahr alles andere als erfolgreich. Sowohl in Sydney als auch in Melbourne (in Runde eins gegen Andrea Petkovic) scheiterte sie früh.

Es sollte nicht lange dauern, bis Kvitova ihr Aus in „Down Under“ vergessen machte. Anfang Februar startete die damals 27-Jährige eine beeindruckende Serie – angefangen mit dem Turniersieg in St. Petersburg bis hin zu einem weiteren Triumph in Doha. Zwischenzeitlich konnte sie 14 Matches in Folge für sich entscheiden. Imposant: Bei ihrem Erfolg bei den Katar Open schaltete Kvitova auf dem Weg zum Titel vier Top-Ten-Spielerinnen aus (Svitolina, Görges, Wozniacki und Muguruza).

Eindrucksvolle Bilanz: Fünf Turniersiege bis Juni 

Doch damit nicht genug: Im Mai legte Kvitova eine weitere Erfolgsserie hin. Erst entschied sie Prag für sich (im Finale gegen Mihaela Buzarnescu), dann konnte ihr auch in Madrid (gegen Kiki Bertens) niemand das Wasser reichen. Später, genauer gesagt im Juni, sollte der fünfte und für 2018 letzte Titel in Birmingham folgen.

Einzig bei den Grand Slams konnte die tschechische Ausnahmespielerin nicht über sich hinauswachsen. Auch die French Open (3. Runde), Wimbledon (1. Runde) und die US Open (3. Runde) verliefen relativ enttäuschend. Vor allem auf dem heiligen Rasen von Wimbledon hatte sich Kvitova mehr ausgereichnet, da sie dieses Major bereits zweimal für sich entscheiden konnte. Doch ihre Erstrundenpleite gegen Alexandra Sasnowitsch (den letzten Satz schenkte sie mit 0:6 ab) erinnerte nicht an ihre glanzvollen Auftritte aus den Jahren 2011 und 2014.

Bei den WTA Finals konnte Kvitova ihre Qualitäten nicht zeigen 

Am Ende des Jahres ging Kvitova ein wenig die Luft aus. Auch bei den WTA Finals konnte die 28-Jährige keine Eigenwerbung betreiben. Sie verlor alle drei Matches in der Gruppenphase und konnte um die Titelvergabe daher kein Wörtchen mitreden. 

Nichtsdestotrotz ist der Tschechin eines nicht mehr zu nehmen: Sie ist diejenige, die 2018 auf der WTA-Tour die meisten Turniere für sich entscheiden konnte.

(Bild: (c) imago)

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Dennis Ebbecke
am 28.11.2018 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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