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Challenger-Saison 2018: Rodionov und Molleker sorgen für Furore

14.12.2018|14:30 Uhr|von Björn Walter
Challenger-Saison 2018: Rodionov und Molleker sorgen für Furore

Zwei Youngster auf dem Weg nach oben.

Während Alexander Zverev und Dominic Thiem Deutschland und Österreich auf der ATP-Tour hervorragend vertraten, glänzten Rudolf Molleker und Jurij Rodionov auf Challenger-Ebene.

Molleker – Jüngster Titelträger 2018

Vor allem der junge Deutsche schrieb Geschichte. Mit 17 Jahren und sechs Monate avancierte Molleker in Heilbronn zum jüngsten Challenger-Turniersieger 2018. Nachdem er die Vorsaison noch auf Platz 600 abgeschlossen hatte, katapultierte sich "Rudi" dank seiner Erfolge bis auf Rang 194 – damit ist er der jüngste Spieler unter den Top 200.

Auch Rodionov triumphierte in Almaty als Teenager. Seit Thomas Muster und Horst Skoff (jeweils 1986) war kein Österreicher jünger bei seinem Premierensieg auf der Challenger-Tour.  

Irre Rodionov-Show

Allerdings sorgte der 19-Jährige auch für einen der skurrilsten Momente des Jahres, als er in Bratislava einen durchgedrehten Freudentanz aufführte. Dabei ließ er einen Urschrei los, zerfetzte sein Trikot und jubelte im Stil von Cristiano Ronaldo.

Doch nicht nur die jungen Wilden glänzten im "Tennis-Unterhaus". Auch Kei Nishikori gab seinen Saisoneinstand auf der zweiten Profi-Ebene. Nach einer komplizierten Handgelenksverletzung nutzte der Japaner die Auftritte in Newport Beach und Dallas, um für größere Aufgaben gewappnet zu sein.

Nishikori: Von Dallas nach London

Mit Erfolg! Nishikori schaffte die Qualifikation für die ATP Finals in London und schloss das Jahr in den Top Ten ab. Der 28-Jährige hatte also alles richtig gemacht:

"Challenger zu spielen, hat mir geholfen, um Selbstvertrauen zurückzugewinnen. Nach meinem Comeback brauchte ich Matchpraxis."

Die erfolgreichste Nation auf der Challenger-Tour 2018 war Australien. Zwölf unterschiedliche Spieler teilten 17 Titel untereinander auf. Jordan Thompson, Alex de Minaur, Alexei Popyrin und Marc Polmans taten sich besonders hervor. 

(Bild © imago)

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Björn Walter
am 14.12.2018 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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