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Jahresrückblick: Marterer gelingt der Durchbruch

15.12.2018|13:45 Uhr|von Björn Walter
Jahresrückblick: Marterer gelingt der Durchbruch

Der Deutsche spielte das erfolgreichste Jahr seiner Karriere.

Maximilian Marterer hat einen langen Anlauf genommen. Nach 14 Niederlagen in Folge war ihm bei den Australian Open endlich der befreiende Premierensieg auf der ATP-Tour gelungen.

Marterer bricht den Bann

Wie viel Rückenwind so ein Meilenstein geben kann, bekam Fernando Verdasco in Runde zwei zu spüren. Bei Temperaturen von mehr als 30 Grad wuchs "Maxi" über sich hinaus und bezwang den spanischen Routinier im ersten Fünfsatz-Match seiner Karriere. Gegen Tennys Sandgren fehlte Marterer dann allerdings die Kraft, um an seine starken Leistungen aus den ersten beiden Runden anzuknüpfen.

Dennoch blieb der gebürtige Nürnberger auch in den folgenden Wochen auf dem aufsteigenden Ast. Nach der Viertelfinalteilnahme in Sofia und dem Challenger-Triumph in Cherbourg zog Marterer bei seinem Heimturnier in München sogar ins Halbfinale ein.

Dass sich der 23-jährige Linkshänder auf Sand besonders wohl fühlt, war auch bei den French Open zu sehen. So gut wie in Roland Garros hatte sich Marterer noch nie bei einem Grand-Slam-Turnier präsentiert. Über die Stationen Ryan Harrison, Denis Shapovalov und Jürgen Zopp war der aufschlagstarke Franke ins Achtelfinale eingezogen.

Beeindruckender Auftritt gegen "Rafa" Nadal

Dort verlor der Deutsche zwar gegen Rekord-Champion Rafael Nadal, war danach aber trotzdem stolz:

"Es ist geil, solchen Leuten gegenüberzustehen. Das war für mich das größte Match meiner Karriere."

Auch in der Weltrangliste ging es stetig nach oben. Nachdem Marterer im Juni erstmals in die Top 50 eingezogen war, erreichte er im August mit Platz 45 sein Career High Ranking.

Zur ganzen Wahrheit gehört allerdings auch, dass die zweite Jahreshälfte alles andere als wunschgemäß verlief. Nach seinem Viertelfinalaus in Kitzbühel blieb Marterer sieben Mal in Folge sieglos und rutschte auf Rang 74 ab.

Ziele für 2019

Das Saisonfazit fällt dennoch positiv aus. Im Jahr 2019 will "Maxi" aber weiter zulegen:

"Insgesamt bin ich ein besserer Tennisspieler geworden. Die Qualität beim Return muss ich trotzdem noch steigern.“

(Bild © imago)  

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Björn Walter
am 15.12.2018 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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