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Jahresrückblick: Gojowczyk knackt die Top 40

16.12.2018|13:00 Uhr|von Björn Walter
Jahresrückblick: Gojowczyk knackt die Top 40

So gut war "Gojo" noch nie.

Es geht weiter aufwärts bei Peter Gojowczyk. Nachdem der Deutsche im Vorjahr in Metz seinen ersten Titel auf der ATP-Tour gewann, legte er 2018 nach. Ein weiterer Turniersieg sollte zwar nicht hinzukommen, mit zwei Finalteilnahmen und dem zwischenzeitlichen Einzug in die Top 40 kann "Gojo" aber dennoch auf eine herausragende Saison zurückblicken – die beste seiner Karriere. 

Gojowczyk glänzt in Delray Beach

Den Grundstein legte Gojowczyk bereits zu Beginn des Jahres in Doha und Auckland, wo er jeweils das Viertelfinale erreichte. Beim Hartplatzturnier in Delray Beach lief es noch besser: Nach einem Tiebreak-Krimi gegen John Isner setzte sich der Münchner auch gegen die US-Amerikaner Reilly Opelka und Steve Johnson durch, bevor Frances Tiafoe den Titeltraum zerstörte.

Neben den obligatorischen Glückwünschen bedachte Gojowczyk seinen Finalgegner noch mit einem gut gemeinten Rat:

"Genieße den Erfolg, das habe ich nicht gemacht, ich bin gleich zum nächsten Turnier gereist!"

Starke Sand-Auftritte in Rom und Genf

Der Genuss hielt sich allerdings auch diesmal in Grenzen. Nach fünf Erstrunden-Niederlagen am Stück meldete sich der mittlerweile 29-Jährige erst beim Masters in Rom mit einer Achtelfinalteilnahme zurück. Plötzlich lief es wieder wie am Schnürchen. Beim folgenden Sandplatzturnier in Genf musste sich Gojowczyk erst im Endspiel dem Ungarn Marton Fucsovics geschlagen geben.

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Die Erfolge der ersten Jahreshälfte machten sich auch in der Weltrangliste bemerkbar. Platz 39 im Juni war gleichbedeutend mit einem neuen Career High Ranking.

Der zweite Saisonabschnitt verlief dann allerdings eher durchwachsen. Zu den Auftaktniederlagen in Roland Garros, Wimbledon und New York gesellten sich viele enttäuschende Auftritte bei kleineren Turnieren hinzu. Ausnahme war das Shanghai-Masters, wo Gojowczyk immerhin die Runde der letzten 16 erreichte.

Den guten Gesamteindruck kann dies jedoch nicht schmälern. Wer am Jahresende erstmals unter den Top 60 der Welt steht, darf ein positives Fazit ziehen.

(Bild © imago)

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Björn Walter
am 16.12.2018 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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