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ATP Doha: Wawrinka trotz Viertelfinal-Aus auf dem Weg zu alter Stärke

03.01.2019|15:30 Uhr|von Dennis Ebbecke
ATP Doha: Wawrinka trotz Viertelfinal-Aus auf dem Weg zu alter Stärke

Bautista Agut machte dem Schweizer das Leben schwer.

Stan Wawrinka hatte sich für sein Viertelfinalspiel gegen Roberto Bautista Agut viel vorgenommen. Verständlich, schließlich hätte ihm im Halbfinale ein Duell mit Novak Djokovic winken können. Nach zwei starken Matches in Doha in Folge (gegen Karen Khachanov und Nicolás Jarry) reichte es gegen den Spanier jedoch nicht. Dieser zog mit einem 6:4, 6:4 in die Runde der letzten Vier ein.

Dennoch darf "Stan the Man" auf einen guten Start ins neue Jahr zurückblicken. Dies gilt auch für das Duell mit Bautista Agut - trotz der Niederlage in zwei Sätzen.

Wawrinka stemmte sich gegen den Satzverlust

Im ersten Durchgang machte lediglich das frühe Break zum 0:1 aus Sicht des Schweizers den Unterschied. Im weiteren Verlauf konnte sich die ehemalige Nummer drei der Welt immer wieder aus schwierigen Situationen befreien, etwa beim Stande von 3:5, als er ein 0:40 aufholen und den vorzeitigen Satzverlust verhindern konnte.

Bei den Wawrinka-Fans keimte anschließend noch einmal Hoffnung auf. Sein spanischer Kontrahent tat sich beim Ausservieren schwer, geriet 0:30 in Rückstand. Allerdings zeigte Bautista Agut im Anschluss wieder einmal, dass er einer der zähesten Aktuere auf der Tour ist. Er behielt die Ruhe, spielte gute Winkel und holte sich den Satz nach knapp 50 Minuten mit 6:4.

Erneut ein frühes Break für Bautista Agut

Der zweite Satz begann für Wawrinka wie der erste. Erneut musste er seinen Aufschlag zum 0:1 abgeben, diesmal sogar zu Null. Erneut lief er dem Rückstand hinterher - und wieder musste Bautista Agut kurz vor dem Ziel alles abrufen, um den Sieg perfekt zu machen. Beim Stande von 5:4 und eigenem Aufschlag lag der Spanier mit 0:40 hinten, tütete den Satz- und damit den Matchgewinn aber doch noch ein.

Trotz der Niederlage machten die Auftritte von Wawrinka in Doha Lust auf mehr. Nach seinem Erfolg über Jarry hatte die derzeitige Nummer 66 der Welt erklärt: "Ich bin momentan auf einem sehr guten Level." Seine vielen Fans dürfen sich berechtigte Hoffnungen machen, dass der 33-Jährige dieses "gute Level" auch bei den Australian Open abrufen kann.

(Bild © imago)

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Dennis Ebbecke
am 03.01.2019 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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