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ATP Doha: Déjà-vu für Djokovic - Beeindruckende Wende gegen Basilashvili

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03.01.2019|17:45 Uhr|von Dennis Ebbecke
ATP Doha: Déjà-vu für Djokovic - Beeindruckende Wende gegen Basilashvili

In Doha wird dem Weltranglistenersten alles abverlangt.

Da wurden Erinnerungen wach: Nachdem Novak Djokovic bereits im Achtelfinale von Doha gegen den Ungar Marton Fucsovics keinen guten Start erwischt hatte (verlor den ersten Satz ebenfalls mit 4:6), musste er auch im Viertelfinale gegen Nikoloz Basilashvili zunächst einem Rückstand hinterherlaufen.

Letztlich konnte sich der "Djoker" zwar mit 4:6, 6:3, 6:4 gegen den an Nummer fünf gesetzten Georgier durchsetzen, doch eines wurde auch in diesem Match deutlich: Leicht macht es dem zweimaligen Doha-Champion auf dessen Weg zum Titel allerdings niemand.

Der erste Satz begann ganz nach dem Geschmack des Außenseiters. Basilashvili legte los wie die Feuerwehr, sorgte mit seinen zwei Breaks zum 1:0 und 4:1 für staunende Blicke im Publikum. Im weiteren Verlauf machte er es jedoch noch einmal spannend, konnte den Satz am Ende aber doch nach Hause bringen.

Zweiter Satz: Djokovic im Match angekommen

Auch der zweite Durchgang bot eine Parallele zum Fucsovics-Match: Erneut gelang es dem Weltranglistenersten, sich nach einem Satzrückstand zu fangen und das Spiel in seine Richtung zu drehen. Einem schnellen Spielgewinn folgte ein nicht minder rasantes Break zum 2:0. War das mehr als nur ein Zeichen?

Ja, denn der "Djoker" brannte auf einen weitere Wende bei den Qatar Open. Als er einen Breakball von Basilashvili im darauf folgenden Aufschlagspiel abwehrte, brüllte der Serbe seine Anspannung lautstark heraus. Doch damit nicht genug der Emotionen! Um für den Satzausgleich zu sorgen, musste Djokovic bei 5:3 noch einen Breakball abwehren - nicht ohne seine Fans danach zum Anfeuern aufzufordern.

Das war es noch nicht: Basilashvili hält dagegen

Wie sehr ihn die Aussicht auf den Einzug ins Halbfinale von Doha pushte, bewies der Start in den dritten Satz. Erneut ließ Djokovic keinen Zweifel daran, dass der erste Satz nur ein Ausrutscher war. Das frühe Break zum 1:0 machte die Türen für den Serben weit auf.

Doch dann das! Basilashvili, inzwischen bereits die Nummer 21 der Welt, hielt dagegen und zeigte deutlich, dass er sich nicht vom Platz fegen lassen wollte. Zu Null holte sich der wacker kämpfende Georgier mit Power-Tennis das Re-Break zum 1:1. Allerdings zeigte der "Djoker" genau im richtigen Moment wieder seine Klasse, stellte per Break zum 3:2 die alte Ausgangslage wieder her - und diesen Vorsprung ließ er sich nicht mehr nehmen.

Im Halbfinale bekommt es Novak Djokovic mit Roberto Bautista Agut zu tun, der sich zuvor in zwei Sätzen gegen Stan Wawrinka behaupten konnte.

(Bild © imago)

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Dennis Ebbecke
am 03.01.2019 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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