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Australian Open: Federer spaziert ins Achtelfinale

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18.01.2019|04:40 Uhr|von Christian Schwell
Australian Open: Federer spaziert ins Achtelfinale

Der Maestro brilliert gegen den jungen Amerikaner Taylor Fritz.

Drei Matches, drei Siege ohne Satzverlust. Roger Federer(ATP 3) spielt sich bisher mit äußerster Effizienz durch die diesjährigen Australian Open. Heute gewann der 37-Jährige leicht und locker gegen Taylor Fritz (ATP 50) mit 6:2, 7:5; 6:2. Das Spiel dauerte nur gut 90 Minuten.

Federer in Spiellaune

Dem 21-jährigen Fritz war gerade am Anfang der Partie der große Respekt vor dem Schweizer anzumerken. Das Bewusstsein, gegen einen großen wenn nicht den größten möglichen Gegner in der Rod Laver Arena anzutreten, lähmte das Spiel des Amerikaners zunächst deutlich. Federer dagegen spielte von Anfang an befreit auf, schaffte früh zwei Breaks und holte sich den ersten Satz schnell mit 6:2. 


Nur der zweite Satz ist etwas enger

Im zweiten Durchgang schwamm sich Fritz dann zumindest bei eigenem Service ein wenig frei und agierte souveräner. An ein Break gegen Federer war aber weiterhin nicht zu denken. Dafür schlug der Maestro dann - wie so oft in seiner langen Karriere – zu, als der eigentlich ausgeglichene Satz in seine entscheidende Phase ging. Er breakte zum 6:5 und servierte anschließend souverän zum 7:5 aus.

Spielfreude pur

In Satz drei machte der 20-fache Grand Slam-Champion dann wieder ganz früh klar, dass es hier nur einen Spieler geben konnte, der den Platz als Sieger verlassen würde. Ein frühes Break sorgte wie in Satz eins für ganz klare Verhältnisse. Anschließend spielte sich Federer, der im Verlaufe der Partie mit dem eigenen Aufschlag beeindruckend dominierte und nicht einen einzigen Breakball abwehren musste, locker wie spektakulär Richtung Matchgewinn. Er punktete fast nach Belieben gegen einen Fritz, der nach und nach vor der Spielfreude des Schweizers kapitulierte.

Die Zuschauer in der Rod Laver Arena waren begeistert. Wenn überhaupt "enttäuschte" Federer sie erst nach dem Match leicht, als er auf das Duell zwischen Radael Nadal  und Lokalmatador Alex de Minaur in der Night-Session angesprochen wurde: "Ich favorisiere immer noch Rafa. Weil: Es ist Rafa - und ich liebe diesen Typen!",  sagte der Schweizer lächelnd und nahm keine Rücksicht auf das Heimpublikum, das ob der gesehenen Galavorstellung  aber gut mit der Präferenz des Superstars für seinen Weggefährten Nadal leben konnte.

Jetzt kommt Tsitsipas

Im Achtelfinale trifft Federer nun auf den nächsten Youngster. Der Grieche Stefanos Tsitsipas schlug im ersten Match des Tages Nikoloz Basilashvili aus Georgien in vier Sätzen und hat zumindest das Potential, Federer mehr zu fordern. Sollte der erneut wie heute agieren, dürfte aber auch für die Nummer 15 der Weltrangliste kein Kraut gegen den sechsfachen Sieger in Melbourne gewachsen sein.

(Bild © imago)

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Christian Schwell
am 18.01.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verr├╝ckter, der seine Texte gerne mit etwas Humor w├╝rzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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