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Tsitsipas-Video aufgetaucht: Mit 13 verehrt er Federer, mit 20 schlägt er ihn

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21.01.2019|10:00 Uhr|von Dennis Ebbecke
Tsitsipas-Video aufgetaucht: Mit 13 verehrt er Federer, mit 20 schlägt er ihn

Dieses Interview hat jetzt eine ganz andere Bedeutung.

Es war die Sensation der Australian Open 2019: Stefanos Tsitsipas besiegte im Achtelfinale den Titelverteidiger, der mit seinem siebten Triumph zum alleinigen Rekordhalter von Melbourne geworden wäre. Doch Roger Federer, 37 Jahre alt, fand in dem 17 Jahre jüngeren Griechen seinen Meister. Mit 6:7, 7:6, 7:5, 7:6 siegte der Shootingstar in vier denkbar knappen Sätzen.

Nach dem Erfolg konnte der erste Grieche, der das Viertelfinale eines Grand Slams erreicht hatte, sein Glück kaum fassen. Im Interview mit Tennis-Legende John McEnroe erklärte er, dass es schon immer sein Traum gewesen sei, gegen ihn in der Rod Laver Arena zu spielen. Das Wort "gewinnen" wollte er vermutlich aus Respekt vor dem unterlegenen Schweizer nicht einmal in den Mund nehmen.

Dieses Video von dem kleinen Stefanos Tsitsipas sagt alles!

Dass diese Worte nicht einfach nur so dahingesagt waren, beweist nun ein Video, das nach dem Tsitsipas-Sieg die Runde machte. Es zeigt den kleinen Stefanos im Alter von 13 Jahren, der bereits damals als großes Talent galt. Im Rahmen seiner Vorstellung verriet der Junge damals nicht nur seine besten Waffen ("die Rückhand und Volleys"), sondern auch den Namen seines damaligen Idols. Ohne zu zögern, sprudelte der Name "Roger Federer" aus seinem Mund.

Heute ist Tsitsipas 20 Jahre alt, sein Vorbild heißt vermutlich immer noch Federer. Doch es gibt einen feinen Unterschied: Der Grieche hat seinem großen Kindheitsidol nach allen Regeln der Kunst die Grenzen aufgezeigt - und zwar nicht auf der Konsole, sondern auf einem der größten Tennis-Courts der Welt, der Rod Laver Arena.

Und irgendwie ist Federer somit auch ein Gewinner, weil er nicht zuletzt diesem Talent indirekt den Ansporn gegeben hat, an sich zu arbeiten und an sich zu glauben. Manchmal gehen Träume dann doch in Erfüllung, wenn man hart dafür arbeitet. Well done!

(Bild © imago)

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Dennis Ebbecke
am 21.01.2019 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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