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Davis Cup: Deutschland startet mit Bestbesetzung gegen Ungarn

22.01.2019|16:45 Uhr|von Henrike Maas
Davis Cup: Deutschland startet mit Bestbesetzung gegen Ungarn

Erste Davis Cup-Begegnung nach neuem Format. 

Michael Kohlmann kann bei der ersten Davis Cup-Begegnung 2019 in Frankfurt aus dem Vollen schöpfen. Zehn Tage der Partie gegen Ungarn hat der Teamkapitän die Mannschaft benannt. Wie der DTB in einer Pressemeldung bekannt gab, stehen Alexander Zverev (ATP 4), Philipp Kohlschreiber (ATP 32), Jan-Lennard Struff (ATP 51, ATP-Doppel 21), Peter Gojowczyk (ATP 63) und Tim Pütz (ATP-Doppel 66) im Aufgebot. Damit sind sowohl im Einzel als auch im Doppel alle deutschen Top-Spieler mit dabei.

Ziel ist die Qualifikation fürs Endturnier

„Es ist ein tolles Signal, dass wir in der Fraport Arena in Bestbesetzung antreten können. Das spricht für den gewachsenen Teamgeist in unserer Mannschaft und die Lust der Jungs auf dieses Heimspiel“, betont Kohlmann. „Wir werden von Anfang an Vollgas geben, denn unser Ziel ist ganz klar die Qualifikation für die Endrunde in Madrid. Für die Zuschauer in Frankfurt wird das sicher ein Fest und wir freuen uns vor vollen Rängen auf eine Gänsehautstimmung.“ 

Im Jahr 2018 hat die International Tennis Federation (ITF), der Dachverband des Tennissports, beschlossen, den Davis Cup grundlegend zu reformieren. Ab 2019 wird der Nationenvergleich nicht mehr in mehreren Runden im Heim- und Auswärtsverfahren ausgespielt. Stattdessen gibt es ein Jahresendturnier, in dem 18 qualifizierte Nationen, um den Titel kämpfen. Direkt im Endturnier sind die vier Halbfinalisten des Vorjahres ( Kroatien, Frankreich, Spanien, USA) sowie zwei Nationen, die eine Wildcard erhalten. Die restlichen 12 Plätze werden über eine Qualifikationsrunde entschieden. Dazu gehört auch die Partie von Deutschland und Ungarn.

Zverev und Kohlschreiber als Zugpferde

Angeführt wird die deutsche Mannschaft von Alexander Zverev, dem amtierenden ATP-Weltmeister. „Man kann es gar nicht hoch genug einschätzen, dass sich Sascha trotz der Belastungen auf der Tour für diese Begegnung zur Verfügung gestellt hat“, so Kapitän Kohlmann über seine Nummer eins. Auch Philipp Kohlschreiber gehört wieder zum deutschen Davis Cup-Kader. „Philipp hat in den letzten Jahren immer wieder bewiesen, wie wertvoll er für uns ist. Wir sind froh, dass wir ihn mit seiner ganzen Erfahrung erneut in unseren Reihen haben.“ 

Der Davis Cup-Kapitän vertraut auch wieder auf sein noch immer ungeschlagenes Doppel, bestehend aus Jan-Lennard Struff  und Tim Pütz: „Ich bin froh, dass wir mit den beiden über ein eingespieltes Team verfügen, das bislang immer für einen Punkt gut war. Jan-Lennard ist darüber hinaus eine gute Alternative für das Einzel.“ Eine weitere Option ist Peter Gojowczyk, der ebenfalls im Aufgebot des Deutschen Tennis Bundes vertreten ist – laut Regularien dürfen seit letzter Saison fünf Spieler nominiert werden. „Peter hat sich bei jedem seiner bisherigen Auftritte im Davis Cup hervorragend in den Dienst der Mannschaft gestellt und ist darüber hinaus auf Hartplatz ein extrem guter Spieler, der jeden Gegner schlagen kann“, sagt Kohlmann.

Bilanz gegen Ungarn

Das deutsche Davis Cup-Team hat bereits fünf Mal gegen eine Mannschaft aus Ungarn gespielt. Die Deutschen führen im direkten Vergleich mit 3:2. Allerdings ist die letzte Partie schon einige Zeit her. Das war 1978 und damals gewann das Team aus Ungarn.

Nach der Davis Cup-Reform wird der Traditionswettbewerb in diesem Jahr erstmalig im neuen Format ausgetragen. Gespielt werden in der Fraport Arena am Freitag, den 1. Februar zwei Einzel und am Samstag, den 2. Februar ein Doppel und zwei Einzel. Alle Matches gehen über zwei Gewinnsätze. Sollte die Begegnung vorzeitig entschieden sein, so kann das letzte Einzel entfallen. Die Begegnung in Frankfurt entscheidet über die Teilnahme an der Finalrunde der besten 18 Mannschaften in Madrid (18.-24. November). Spielbeginn ist am Freitag um 16.00 Uhr und am Samstag um 12.00 Uhr. Übertragen werden die Matches live beim Online-Streamingdienst DAZN. 

(Bild © imago, Text: Pressemeldung DTB/Henrike Maas) 

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Henrike Maas
am 22.01.2019 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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