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Petra Kvitova sagt über Messerangriff vor Gericht: "Überall war Blut"

05.02.2019|14:40 Uhr|von Adrian Rehling
Petra Kvitova sagt über Messerangriff vor Gericht: "Überall war Blut"

Es ist immer noch unfassbar. Selbst knapp zwei Jahre nach dem schlimmen Messerattentat (Ende Dezember 2016) auf Petra Kvitova schocken die Details immer noch. Nun hat die Tschechin vor Gericht ausgesagt. 

"Ich habe geschrien, überall war Blut", gab Kvitova zu Protokoll. Sie wollte dem Angeklagten dabei nicht ins Gesicht schauen, wurde daher aus einem Nebenraum per Video zugeschaltet.

"Hatte ein Messer am Hals"

Vor dem Landgericht in Brünn sagte die 28-Jährige, der Täter habe sich als Klempner ausgegeben und sie gebeten, das Warmwasser im Badezimmer laufen zu lassen: "In diesem Augenblick hatte ich von hinten ein Messer am Hals."

Beim anschließenden Handgemenge verletzte sich Kvitova dann an der linken Schlaghand. Der mutmaßliche Täter bestreitet die Tat. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm wegen räuberischer Erpressung und Hausfriedensbruch bis zu zwölf Jahre Haft.

Die Karriere der überaus beliebten Tschechin hing danach monatelang am seidenen Faden. Inzwischen kann sie aber wieder spielen - und wie! Bei den Australian Open zog sie vor anderthalb Wochen ins Endspiel ein und musste erst dort gegen Naomi Osaka gratulieren.

(Bild © imago)

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Adrian Rehling
am 05.02.2019 gepostet von:
Adrian Rehling
Redakteur
Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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