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Wawrinka gelingt die Australian Open-Revanche

13.02.2019|21:20 Uhr|von Christian Schwell
Wawrinka gelingt die Australian Open-Revanche

Der Schweizer besiegt in Rotterdam mit Milos Raonic einen Top 20-Spieler und steht im Viertelfinale.

Nach seiner langwierigen Knieverletzung ist der dreifache Grand Slam-Champion Stan Wawrinka immer noch „nur“ die Nummer 68 der Weltrangliste. Eine Tatsache, die ihn weiter tendenziell die schwierige Aufgabe stellt, als Ungesetzter schon früh in Turnieren auf sehr gute Gegner zu treffen.

In Melbourne war ihm bei den Australian Open der Kanadier Milos Raonic (ATP 14) in dieser Hinsicht in der zweiten Runde noch zum Verhängnis geworden. Trotz guter Leistung musste er sich ganz knapp in vier Sätzen beugen. Heute konnte „Stan the Man“ eine kleine Revanche feiern, denn in der zweiten Runde des Turniers von Rotterdam besiegte er den an Nummer vier gesetzten Aufschlag-Riesen Raonic mit 6:4, 7:6.

Obwohl Raonic in gewohnter Manier mit einem Aufschlagspiel ohne Punktverlust in die Partie gestartet war, fand Wawrinka diesmal früh Wege, seinen 28-jährigen Gegner auch bei dessen Aufschlagspielen vor Probleme zu stellen. Ein Break zum 2:1 war der frühe Erfolg seiner Bemühungen. Anschließend schaffte es der Schweizer, den Vorsprung durch den kompletten ersten Durchgang zu transportieren. Zu oft für seinen Geschmack musste Raonic den kraftvollen Grundschlägen Wawrinkas hinterher schauen.

Diesmal ist Wawrinka der Tiebreak-Spezialist

Auch in Satz zwei punktete Wawrinka weiter beständig auch bei Aufschlag Raonic. Chancen zum Break konnte er sich jetzt aber nicht mehr erspielen. Weil er sich gleichzeitig bei eigenem Aufschlag aber auch keine Blöße gab, schien der Satz zwangsläufig darauf hin zu laufen, was man bei Gegnern dieser Aufschlag-Qualität eh hätte erwarten können: Eine Entscheidung im Tiebreak. Schon in Australien hatten die beiden gleich alle vier Sätze so entschieden. Dort hatte Wawrinka dreimal am Stück den Kürzeren gezogen und damit das Match verloren.

Diesmal ließ er sich auch davon nicht beirren, dass der Kanadier ein erstes Minibreak wieder wett machen konnte. Schnell zog er trotzdem auf 5-2 davon und holte sich den Tiebreak und damit den Einzug in die Runde der letzten Acht am Ende mit 7-4.     

Sein Gegner im Viertelfinale  wird nun im Generationen Duell zwischen Tomas Berdych (Tschechien) und Denis Shapovalov (Kanada) ermittelt.

(Bild © imago)

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Christian Schwell
am 13.02.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verr├╝ckter, der seine Texte gerne mit etwas Humor w├╝rzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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