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WTA Budapest: Petkovic muss sich der 17-jährigen Potapova beugen

20.02.2019|14:50 Uhr|von Christian Schwell
WTA Budapest: Petkovic muss sich der 17-jährigen Potapova beugen

Die Jugendliche Power der Russin schlägt heute die Erfahrung Petkovics.

Andrea Petkovic (WTA 66) hat den Einzug ins Viertelfinale des WTA-Turniers von Budapest klar verpasst. gegen die erst 17-jährige Russin Anastasia Potapova (WTA 87) musste sie sich im Achtelfinale des Turniers in der ungarischen Hauptstadt mit 2:6, 5:7 beugen. 

Mehr als dreizehn Jahre mehr Lebenserfahrung und ein mindestens so extremes Maß an mehr Erfahrung als Profi auf der WTA-Tour machten heute aus Sicht der Deutschen leider keinen entscheidenden Unterschied  aus. Im Gegenteil: Die Power und Unbekümmerheit Potapovas gaben ganz klar den Ausschlag zu deren Gunsten. 

Potapova gelingen gleich drei Breaks in Satz eins

Potapova, die als Jugendliche Nummer eins der Weltrangliste war und seit 2017 auch auf WTA-Level aktiv ist, breakte Petkovic im ersten Satz gleich dreimal.  Obwohl die junge Russin selbst mit einer eher mäßigen Quote bei den ersten Aufschlägen zu kämpfen hatte, reichte es bei Petkovic dagegen nur für ein einzelnes zwischenzeitliches Rebreak. So ging der Satz nach 36 Minuten verdient und deutlich mit 6:2 an Potapova.

Auch in Durchgang zwei geriet die in Budapest an Nummer sechs gesetzte Petkovic schnell ins Hintertreffen. Nach einem Aufschlagverlust zum 1:2 lief sie erneut einer frühen Führung der Gegnerin hinterher. Allerdings  gelang es der ehemaligen Top 10-Spielerin, Potapova in deren Aufschlagspielen unter Druck zu setzten. Die zeigte nun auch erste Anzeichen von Nervosität und schenkte die Break-Führung mit einem Doppelfehler wieder her. 

Petkovic verpasst die Chancen zur Wende

Leider gelang es Petkovic dann aber nicht, das berühmt-berüchtigte Momentum entscheidend für sich zu nutzen. Gleich im nächsten Spiel imponierte Potapova mit mehreren gut geschlagenen Rückhänden und holte sich so das Break und die Führung umgehend zurück, um danach auf 5:3 davon zu ziehen. Andrea Petkovic schlug erfolgreich gegen den Matchverlust auf, um anschließend genau so erfolgreich einen Matchball abzuwehren und zum 5:5 auszugleichen.  Die Wende im zweiten Anlauf?  Nein - denn erneut konnterte Potapova unbeindruckt mit einem weiteren Break zum 6:5. Danach gab sie sich keine Blöße mehr und verwandelte ihren zweiten Matchball zum ersten Viertelfinaleinzug der Karriere bei einem WTA-Hallenturnier.    

(Bild © imago)

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Christian Schwell
am 20.02.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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