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ATP Dubai: Federer bleibt der Kohlschreiber-Schreck

25.02.2019|17:50 Uhr|von Dennis Ebbecke
ATP Dubai: Federer bleibt der Kohlschreiber-Schreck

14:0 Matches, 31:4 Sätze zugunsten des Schweizers.

Auch wenn sich die beiden seit jeher bestens verstehen und vergangene Woche miteinander trainierten: Philipp Kohlschreiber hätte sich zum Auftakt von Dubai sicherlich lieber einen anderen Gegner gewünscht. Bereits in der ersten Runde auf den Rekordsieger des Turniers (sieben Titel) treffen zu müssen - schlimmer geht's kaum.

Dies gilt vor allem für den Deutschen, der im Verlauf seiner langen Karriere eine regelrechte Federer-Phobie entwickelt hat. Mit einer Match-Bilanz von 0:13 ging "Kohli" in dieses neuerliche Aufeinandertreffen - und kassierte prompt die 14. Niederlage. Das große Aber: Kohlschreiber machte es dem an zwei gesetzten Schweizer schwer.  Letztlich siegte der 37-Jährige jedoch mit 6:4, 3:6, 6:1 und konnte damit seine Erfolgsserie gegen seinen zwei Jahre jüngeren Kontrahenten weiter ausbauen.

Der erste Satz lief so, wie man es erwarten können: Federer holte sich das frühe Break zum 1:0, das er - trotz eines Breakballs gegen sich - nicht mehr hergeben sollte. Allerdings merkte man Kohlschreiber an, wie gut er diesen Gegner inzwischen konnte. Vielleicht war das an diesem Tage die einzige Chance für den DTB-Spieler (und die einzige Gefahr für dessen Gegenüber).

Zweiter Satz: Kohlschreiber belohnt sich selbst

Diese "Duell-Erfahrung" zahlte sich im zweiten Satz für Kohlschreiber tatsächlich aus. Der eine oder andere Zuschauer konnte seinen Augen kaum trauen, denn die Nummer 31 der Weltrangliste erwischte einen Blitzstart, führte schnell mit 3:0. Auch vom zwischenzeitlichen Rebreak ließt er sich nicht aus der Ruhe bringen und erhöhte direkt wieder auf 4:2.

Die Belohnung holte sich "Kohli" dann im letzten Spiel des Satzes ab, als er trotz eines ständigen Hin und Hers über Einstand die Ruhe behielt und sich mit seinem erst vierten Satzgewinn gegen Federer überhaupt beschenkte.

Federer steht nächstes "Oldie"-Duell bevor

Der dritte Durchgang begann wie der zweite - nur diesmal aus Sicht der deutschen Tennis-Fans leider zugunsten von Federer. Der auf Platz sieben der Weltrangliste abgerutschte Champion brauchte nicht lange, um mit 3:0 in Führung zu gehen. Der Rest war Formsache.

In der nächsten Runde kommt es übrigens erneut zu einem "Oldie"-Duell: Federer (37) trifft dann auf Fernando Verdasco, der wie Kohlschreiber 35 Jahre alt ist.

(Bild © imago)

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Dennis Ebbecke
am 25.02.2019 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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