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Hält Zverevs Knöchel in Acapulco?

26.02.2019|12:30 Uhr|von Christian Schwell
Hält Zverevs Knöchel in Acapulco?

Zwei Tage vor Beginn der diesjährigen Australian Open hielten alle, die es gut mit Alexander Zverev meinen, kurz den Atem an. Per Social Media verbreitete sich ein Video, dass ein recht übles Umknicken des Deutschen mit dem linken Knöchel während einer Trainingssession dokumentierte.

Seit Melbourne Probleme mit dem Knöchel

Das ganze entpuppte sich dann auch mittelfristig als mehr als nur eine Schrecksekunde. Zwar gab es in der Folge Entwarnung aus dem Team Zverev und auch die deftige Niederlage im Achtelfinale von Melbourne gegen Milos Raonic ließ sich kaum auf Knöchelprobleme sondern eher auf einen spielerischen Urlaubstag Zverevs zurück führen. Im Nachhinein wurde aber deutlich, dass die Verletzung eine der längerfristigen Natur ist. Zwar spielte der gebürtige Hamburger danach noch erfolgreich im Davis Cup, danach musste er aber das ATP-Turnier von Rotterdam absagen und sich eine Auszeit nehmen.

„So fit wie möglich“

Wie er jetzt vor dem Start des 500er Turniers von Acapulco erklärte, war Zverev im Anschluss an seinen Sturz darauf angewiesen, bandagiert und unter Einnahme von Schmerzmitteln anzutreten. Das wollte er nicht zur Gewohnheit werden lassen – deshalb die Pause nach dem Davis Cup, die er auch dazu nutzte, sich in Florida beim Arzt seines Vertrauens vorzustellen um sich Rat und Beistand zu holen. Ganz überwunden scheinen die Probleme allerdings immer noch nicht zu sein. „Seitdem ist es etwas schmerzhaft“, blickt der Weltranglistendritte auf seinen Sturz zurück und avisiert nur vorsichtig, ab jetzt „so fit wie möglich“ sein zu wollen.

Acapulco als erster Härtetest fürs Fußgelenk

Nach einigen Promotion-Terminen, bei denen Zverev auch die Vorzüge des Turnierstandorts Acapulco genießen konnte, wird das Turnier im mexikanischen Badeort nun also zum ersten echten Härtetest für das lädierte Fußgelenk.

Zverev (spielt heute Nacht deutscher Zeit sein erstes Match gegen Alexei Popyrin aus Australien) ist gewillt, seine Saison 2019 endlich so richtig ins Rollen zu bekommen. Zeit wird es. Bisher stehen für ihn nach fast zwei Monaten erst die vier Matches von Melbourne als für die Weltrangliste relevante Partien zu Buche. Andere, gerade die junge Garde um Tsitsipas und Medvedev, die in die Ranglistenregion drängt, in der sich Zverev bereits befindet, sind ihm in dieser Hinsicht in den letzten Wochen weit enteilt und liegen hier schon deutlich im zweistelligen Bereich.

(Bild © imago)

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Christian Schwell
am 26.02.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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