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Monfils und Svitolina: (Spielerische) Gegensätze ziehen sich an

28.02.2019|12:00 Uhr|von Christian Schwell
Monfils und Svitolina: (Spielerische) Gegensätze ziehen sich an

Dem Franzosen ist das Spiel seiner Freundin „zu ernsthaft“.

Die Beziehung zwischen Elina Svitolina und Gael Monfils ist beileibe nicht die einzige, bei der beide Partner im Profitennis aktiv sind. Wahrscheinlich ist es aber die, bei der die Spiel-Anlage und Spiel-Philosophie beider am deutlichsten differieren.

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Ernsthaftigkeit versus Entertainment

Da ist auf der einen Seite die Ukrainerin, die mit einem „all business“-Ansatz augenscheinlich sehr ernsthaft und auf das Wesentliche konzentriert ihrer Tätigkeit auf dem Court nachgeht. Und andererseits der Franzose mit seinem eher flamboyanten Spielansatz, bei dem man nicht nur immer mit einem spektakulären Schlag rechnen kann, sondern auch ständig die komplette Bandbreite der Emotionen per Mimik und Gestik präsentiert bekommt.

Beide sind zurzeit gemeinsam in Dubai, wo Svitolina sich selbst in der letzten Woche bis ins Semifinale gespielt hatte und Monfils in dieser Woche versucht, seinen Rotterdam-Lauf fortzusetzen. Bisher mit Erfolg, den er konnte sich schon gegen Marin Cilic und Marcos Bagdhatis durchsetzten und steht im Viertelfinale.

"Das ist nichts für mich"

Angesprochen auf ihre ganz unterschiedliche Herangehensweise an den Tennissport erzählte Monfils nun dort, dass er ganz bewusst einen anderen Weg als seine Freundin wählt: „Ich bewundere, was sie tut, wie sie arbeitet und welche Mentalität sie hat. Es ist unglaublich. Aber ich sage immer: Das ist nichts für mich. Es ist zu ernst für mich. Sie geht ihren Weg und ist damit dorthin gekommen, wo sie ist.“ Gleichzeitig meint der Sieger von Rotterdam aber auch keinesfalls, sein Tennisleben - wie ihm manchmal vorgeworfen wird - selber mit der falschen Einstellung anzugehen: „Ich selbst bin arbeite auch ernsthaft auf meine Art. Ich arbeite intensiv mit meinem Trainer, um zurück zu kommen. Sicherlich auf eine etwas andere Art und Weise als sie. Wir versuchen, auf unseren ganz unterschiedlichen Wegen Spitzentennis abzuliefern. Das ist das Schöne an unserer Beziehung.“

(Bild © imago)

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Christian Schwell
am 28.02.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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