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Einzeltitel Nummer 100 ist für Roger Federer ein Traum

02.03.2019|20:00 Uhr|von Henrike Maas
Einzeltitel Nummer 100 ist für Roger Federer ein Traum

Im zarten Alter von 19 kann man sich kaum vorstellen, was in den nächsten fünf Jahren so alles passieren wird. Schon gar keine Vorstellung hat man davon, was man mit 37 so macht. So wird sich auch Roger Federer nach seinem ersten Titel beim Hallenturnier von Mailand (2001) nicht erträumt haben, dass er 2019 mit seinem 100. Einzeltitel dastehen würde. Doch beim ATP-Turnier in Dubai ist genau das passiert.

Ein besonderer Moment

"Ich bin so glücklich. Es war eine schwere Woche, aber für mich ist ein Traum war geworden", sagte Federer direkt nach seinem Matchsieg, als er auf dem Court zu einem ersten Interview gebeten wurde. Man sah dem Schweizer an, dass dieser Moment auch in einer so erfolgreichen Karriere wie seiner trotzdem etwas besonderes ist. Viele der anwesenden Tennisoffiziellen haben den 37-Jährigen auf diesem Weg in verschiedenen Funktionen begleitet. "Ich bin so glücklich, dass ich immer noch spielen kann. Es war eine lange und wundervolle Reise", erinnerte sich Roger Federer an diese Momente. 

Doch auch Stefanos Tsitsipas konnte mit seinen erst 20 Jahren, schon eine Anekdote rund um Federer beisteuern. "Er ist mein Idol seit ich 6 bin. Er hat mir das größte Lächeln aufs Gesicht gezaubert, als ich ein Kind war", beschrieb Tsitsipas wie er den Schweizer das erste Mal live Tennis spielen war. "Es ist eine Ehre mit dir den Court zu teilen".

Keine Sorge um die Zukunft des Tennis

Doch jedem im Stadion war natürlich klar, dass die Tennisreise des Roger Federer irgendwann mal ein Ende haben wird. Zwar ist der Schweizer immer noch in der Laune zu spielen und hat auch schon bestätigt, nächstes Jahr wieder in Dubai aufzuschlagen. Aber über kurz oder lang wird seine Karriere ein Ende haben. Nicht wenige fragen sich dann, was mit dem Tennissport passieren wird, wenn Roger mal nicht mehr dabei ist.

Der macht sich genau darum wenig Sorgen. Schon direkt nach seinem Sieg betonte er, dass er sich freue gegen die junge Generation spielen zu können, aber sich auch freut, wenn er sie irgendwann mal nur noch am Fernseher verfolgt. Schon jetzt gäbe es tolle Spieler. "Tennis ist in guten Händen. Egal ob ich noch da bin oder nicht", war die klare Meinung des Dubai-Siegers zu dem Thema. Dabei lobte er auch gleich Stefanos Tsitsipas, sein Gegner und eben einer dieser neuen Generation: "Applaus an Stefanos. Es ist nicht einfach auf zwei Kontinenten in so kurzer Zeit so gut zu spielen". Der Grieche war nach seinem Titelsieg in Marseille direkt nach Dubai weitergeilt.

(Bild © imago)

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Henrike Maas
am 02.03.2019 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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