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WTA Indian Wells: Siegemund scheitert in Runde eins

06.03.2019|22:10 Uhr|von Christian Schwell
WTA Indian Wells: Siegemund scheitert in Runde eins

Als erste Partie des Tages angesetzt zu sein hat bei einem Tennisturnier einige Vorteile, was die Planungssicherheit betrifft. Am ersten Turniertag birgt es allerdings auch die Gefahr, sich aus dem Event zu verabschieden, bevor es so richtig losgegangen ist.

So erging es heute Laura Siegemund (WTA 105). Um 11.00 Uhr Ortszeit betrat sie als eine der ersten im Hauptfeld aktiven Spielerinnen den Stadium Court 5 der Anlage von Indian Wells, gegen 13.00 Uhr war das Turnier nach einem 4:6, 6:7 gegen Marketa Vondrousova (WTA 61) aus der Tschechischen Republik - was das Einzel betrifft - schon wieder beendet.

Siegemund per "Special Ranking" im Hauptfeld

Siegemund hatte ihr „Special Ranking“ in diesem Turnier eingesetzt, das sie nach ihrer Knieverletzung dazu berechtigt, bei ausgewählten Turnieren trotz eigentlich zu schlechter aktueller Platzierung direkt ins Hauptfeld zu rutschen. Das erzeugt ein wenig mentalen Druck, denn diese Chancen sollten bestenfalls auch in möglichst viele Punkte umgewandelt werden.

Auch Vondrousova steht bei diesem Turnier aus Ranglisten-Sicht einiges auf dem Spiel: Im letzten Jahr erreichte sie in Indian Wells die vierte Runde, im Falle eines frühen Aus würde es nach dem Turnier für sie also einige Ranglistenplätze nach unten gehen.

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Ein Break reicht Vondrousova in Satz eins

Entsprechend engagiert gingen dann beide Spielerinnen von Anfang an zu Werke und machten sich das Leben gegenseitig schwer in ihren jeweiligen Aufschlagspielen. Insbesondere Siegemund musste sich zwei Tage nach ihrem 31. Geburtstag sofort mehrerer Breakchancen ihrer tschechischen Gegnerin erwehren.

Beim dritten Anklopfen Vondrousovas konnte die Deutsche dem Druck dann nicht mehr standhalten und verlor ihren Aufschlag zum 2:3. Diesem Rückstand lief sie im weiteren Satzverlauf hinterher. Bei 4:5 gelang es Siegemund nicht, ihre bis dato einzige Breakchance des Matches zu einem Rebreak umzumünzen, wenig später war der Durchgang mit 4:6 verloren.

Siegemund kann sich nicht in den dritten Satz retten

Was folgte war, eingeleitet durch einen Doppelfehler von Laura Siegemund beim Stand von 30-30, direkt das zweite Break der Partie für Vondrousova. Anders als in Satz eins gelang es der deutschen Fed Cup-Spielerin aber, diese Scharte sofort auszuwetzen und ihrerseits der 19-jährigen Linkshänderin den Aufschlag abzunehmen.

Siegemund war nun deutlich besser in der Partie und sicherte sich bis zum 4:4 ihre Aufschlagspiele sicher und souverän. Dann aber schlich sie wieder der ein oder andere Fehler zu viel ins aggressive Spiel des schwäbischen Energiebündels. Das Break zum 5:4 für Vondrousova schien die Vorentscheidung zu sein, anders als im ersten Durchgang schaffte es Siegemund aber diesmal, das vorerst rettende 5:5 zu erreichen. Anschließend ging der Satz in den Tiebreak. Auch der wogte hin und her, nachdem die Tschechin ein 4-2 verspielt hatte und Siegemund auch noch einen ersten Matchball abwehrte, konnte sich Vondrousova aber doch knapp mit 8-6 durchsetzen und einen dritten Durchgang verhindern.

(Bild © imago)

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Christian Schwell
am 06.03.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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