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Schmerzfrei und hoch motiviert: Andy Murray will weitermachen

07.03.2019|13:00 Uhr|von Björn Walter
Schmerzfrei und hoch motiviert: Andy Murray will weitermachen

Es ist erst dann vorbei, wenn es wirklich vorbei ist. Andy Murray hat mit dem Kapitel Profitennis noch längst nicht abgeschlossen. In einem Interview im Rahmen eines Sponsorentermins am Mittwoch im Londoner Queen's Club machte der 31-Jährige seinen Fans Hoffnung:

"Ich will weiterspielen. Die Schmerzen in meiner Hüfte sind weg. Wenn es möglich ist, würde ich liebend gerne auf die Tour zurückkehren."

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Comeback in Wimbledon unwahrscheinlich

Murray war im Januar zum zweiten Mal binnen eines Jahres an der rechten Hüfte operiert worden. In London hatten ihm die Ärzte ein Hüftgelenk aus Metall eingesetzt.

Eine Rückkehr auf den Platz sei dennoch kein Muss. "Ich verspüre keinen Druck, sondern muss geduldig bleiben. In den ersten vier Monaten nach der OP darf ich keine riskanten Bewegungen machen. Erst danach kann ich beurteilen, ob es möglich ist, wieder ins Wettkampfgeschehen einzusteigen", erklärte die ehemalige Nummer eins der Welt.

Die Chancen, in Wimbledon im Einzel aufzuschlagen, sieht Murray folglich bei "weniger als 50 Prozent". Ein "Antesten" im Doppel könne er sich aber schon eher vorstellen. Dennoch: Luftschlösser zu bauen, mache keinen Sinn. "Die Ärzte haben nicht gesagt: 'Du wirst in fünf Monaten zurückkommen und Wimbledon gewinnen.' Sondern lediglich versprochen, dass die Schmerzen verschwinden. Und so ist es auch", fügte der dreifache Grand Slam-Champion hinzu.

Wildcard für Murray hinterlegt

Vergleichbare Beispiele gibt es nicht. US-Doppelspezialist Bob Bryan war zwar im Sommer 2018 nach derselben Methode operiert worden und sechs Monate später erfolgreich auf die Tour zurückgekehrt. Da die körperlichen Anforderungen im Einzel allerdings deutlich größer sind, müssen die Fälle gesondert beurteilt werden.

Im Erfolgsfall würde Murray mit offenen Armen empfangen werden. Das Rasenturnier in Queen's, wo der Schotte Rekordtitelträger ist, hat ihm bereits eine Wildcard in Aussicht gestellt.

Womöglich war der tränenreiche Abschied bei den Australian Open, als Murray in Runde eins in fünf Sätzen an Roberto Bautista Agut scheiterte, also doch nicht der letzte Auftritt in der ruhmreichen Karriere des zweifachen Olympiasiegers. Es wäre ihm zu wünschen!

(Bild © imago)

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Björn Walter
am 07.03.2019 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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