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ATP Indian Wells: Trendwende eingeleitet - Thiem schlägt zähen Thompson

10.03.2019|08:20 Uhr|von Dennis Ebbecke
ATP Indian Wells: Trendwende eingeleitet - Thiem schlägt zähen Thompson

Österreicher mit vielen Aufs und nur wenigen Abs.

Es war noch nicht alles Gold, was glänzte. Doch Dominic Thiem hat sich in seinem Auftaktmatch in Indian Wells (nach einem Freilos in Runde eins) im Vergleich zu seiner jüngsten Südamerika-Schlappe sichtlich gesteigert. Nach seinem Erstrunden-Aus in Rio als Titelverteidiger konnte er einen ähnlichen Fehlstart beim Masters in Indian Wells verhindern.

Der Österreicher besiegte den Australier Jordan Thompson in zwei knappen Sätzen mit 6:4, 7:5 und hielt Wort. Im Vorfeld hatte er angekündigt, gut trainiert zu haben und sich wieder fit und frisch für das Turnier zu fühlen. Im ersten Satz holte sich Thiem das Break zum 4:2, das er bis zum Ende des Durchgangs auch nicht mehr hergeben sollte. Im zweiten Satz gelang es ihm, das Geschehen bereits früher in seine Richtung zu lenken. Der 25-Jährige führte schnell mit 2:0.

Episches Spiel: Thiem und Thompson 13-mal über Einstand

Was dann folgte, ist mit dem Wort "episch" keinesfalls übertrieben beschrieben. Das darauf folgende Aufschlagspiel dauerte knapp 20 Minuten, ehe Thompson auf 1:2 verkürzen konnte. 13-mal gingen die beiden Kontrahenten über Einstand.

Dieses dritte Spiel im zweiten Satz zeigte wieder einmal, warum der Australier als einer der zähesten Profis der Tour gilt. Und irgendwie wurden die Zuschauer den Eindruck nicht los, dass dies erst der Anfang gewesen sein könnte. Tatsächlich sollte Thiem seinen Fans in der Folge ein kleines Wechselbad der Gefühle liefern. Thompson glückte nach insgesamt fünf vergebenen Chancen doch noch ein Break (zum 4:4). Nachdem der Mann aus "Down Under" in der ersten Runde etwa dreieinhalb Stunden gegen Federico Delbonis auf dem Platz gestanden war, schwanden gegen Thiem am Ende aber doch ein wenig die Kräfte.

Thiem: "Es war ein sehr zähes Match"

Zwar konnte Thompson auf 5:4 erhöhen, doch die nächsten drei Spiele gingen allesamt an den Österreicher. "Es war ein sehr zähes Match. Ich habe einen guten Start erwischt und lag im zweiten Satz relativ komfortabel in Führung. Doch dann habe ich die Chancen nicht genutzt", bilanzierte Thiem kurz nach dem Match.

Generell sei das Match aus seiner Sicht aber in Ordnung gewesen. "Das Wichtigste war, dass ich gewonnen habe", so Thiem, der es in der dritten Runde mit einem langjährigen Wegbegleiter zu tun bekommen wird: Gilles Simon. Der Franzose, den "Domi" bereits achtmal besiegen konnte (bei zwei Niederlagen), sei ein Spieler, der wenig Fehler mache.

(Bild © imago)

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Dennis Ebbecke
am 10.03.2019 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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