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ATP Indian Wells: Struffs Lauf endet im Achtelfinale gegen Raonic

13.03.2019|22:00 Uhr|von Christian Schwell
ATP Indian Wells: Struffs Lauf endet im Achtelfinale gegen Raonic

Jan-Lennard Struff (ATP 55) hat eine weitere Überraschung und das beste Ergebnis seiner Karriere auf Masters–Ebene verpasst. Im Achtelfinale des Turniers von Indian Wells unterlag er Milos Raonic (ATP 14), den er in Dubai noch in drei Sätzen geschlagen hatte, mit 4:6, 3:6.

Von Anfang an entwickelte sich die Partie zwischen Struff, der in der letzten Runde einen kränkelnden Alexander Zverev aus dem Turnier geworfen hatte, und dem Kanadier zu der erwarteten vom jeweiligen Aufschläger dominierten Angelegenheit. Längere Ballwechsel waren Mangelware, weil beide Spieler regelmäßig direkt punkteten oder aber zumindest sehr frühzeitig im Ballwechsel die Entscheidung suchten.

Raonic wirkt schwächer – und gewinnt den Satz

Nach und nach kristallisierte sich aber heraus, dass es Raonic war, der immer wieder aufgrund einer schlechten Quote bei den ersten Aufschlägen sowie einiger Doppelfehler bei eigenem Service mehr zuließ. Drei Breakchancen Struffs beim Stand von 3:3 konnte die Nummer 13 der Setzliste aber erfolgreich abwehren. Die ungenutzten Möglichkeiten sollten sich rächen. Aus dem Nichts heraus hatte Raonic plötzlich bei 5:4 einen Satzball und Struff versagten die Nerven. Mit seinem bis dahin einzigen Doppelfehler der Partie schenkte er einen Satz in dem er eigentlich Vorteile gehabt hatte unnötigerweise weg.

Zwei Aufschlagverluste in Folge entscheiden die Partie

Leider schien das die Vorzeichen in diesem Match zumindest kurzzeitig komplett zugunsten von Raonic zu verschieben. Der legte gegen einen nun verunsichert wirkenden Struff sofort das nächste Break nach. Struff vermied zwar mit Mühe und Not einen weiteren Aufschlagverlust, eigene Chancen zurück zu kommen konnte er sich in diesem Satz aber nicht mehr erspielen. So überstand Milos Raonic dann eine Partie, in der er beileibe nicht durchgängig unantastbar gewirkt hatte, am Ende in doch zwei Sätzen und komplett ohne Aufschlagverlust.

Raonic spielt jetzt im Viertelfinale gegen den jungen Serben Miomir Kecmanovic, der zuvor von der verletzungsbedingten Aufgabe des Japaners Yoshihito Nishioka profitiert hatte.

(Bild © imago)

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Christian Schwell
am 13.03.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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