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Indian Wells: Djokovic, Sampras, McEnroe & Haas begeistern im Legenden-Doppel

17.03.2019|11:50 Uhr|von Christian Schwell
Indian Wells: Djokovic, Sampras, McEnroe & Haas begeistern im Legenden-Doppel

Viel Positives gab es aus der erneuten Knieverletzung des Rafa Nadal wirklich nicht zu ziehen. Ein ausgefallenes Halbfinale, kein 39. Duell zwischen Nadal und Federer. Ein Klassiker, auf den sich jeder Tennisfan freut. Und von dem man ob des Alters der Protagonisten nicht weiß, wie oft man ihn noch zu sehen bekommt. Und natürlich die Sorge um die Gesundheit und den weiteren Saisonverlauf des Weltranglistenzweiten.

Ein Legenden-Doppel als Trostpflaster

Die Organisatoren machten aber das Beste aus der Situation. Glücklich kann sich da ein Turnier schätzen, das mit einem Turnierdirektor aufwartet, der nicht nur selber Weltklassespieler war, sondern auch einen guten Draht zu den Stars der verschiedenen Tennis-Generationen besitzt.

So besserte sich die Stimmung der Fans im Stadion von Indian Wells deutlich, als ihnen nach der Absage des zweiten Halbfinales eine Überraschung als Ersatz angekündigt wurde. Die entpuppte sich dann als Legenden-Doppel mit Beteiligung von Turnierdirektor Tommy Haas, Pete Sampras, John McEnroe. Drei Multi-Grand-Slam-Champions, zwei ehemalige Einsen und der aktuell in der Weltrangliste führende Spieler – der frühere Weltranglistenzweite Haas hatte geklotzt und nicht gekleckert, als er auf die Schnelle Mitstreiter für ein Show-Doppel zusammentrommeln musste.

Haas kann sofort auf die Hilfe der Stars bauen

"Nachdem wir gehört hatten, dass Rafa nicht spielen kann, wollten wir sicherstellen, dass unsere Fans etwas Spaß haben", sagte Haas. „Wir haben angefangen zu telefonieren und Novak war bereit zu kommen. Pete war eh hier für das Raonic- und Thiem-Match, und John war auch in der Stadt.“ Die drei Stars waren dann allesamt zu großen Freude von Tommy Haas sofort bereit, ihm auszuhelfen.

McEnroe mit Touch - Nole mit Biegsamkeit

Das lockere Legenden-Doppel wurde dann auch ein großer Spaß für die Zuschauer. Und offensichtlich auch für die beteiligten Spieler, die ihre Stärken präsentierten. John McEnroe zum Beispiel demonstrierte eindrucksvoll, dass er sein goldenes Händchen auch mit 60 Jahren nicht verloren hat:

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Novak Djokovic beeindruckte dagegen sogar zwischen den Ballwechseln mit einer Flexibilität, die McEnroe selbst in jungen Jahren nie erreichte:

Alles kein Ersatz für "Fedal", aber ein sehr gelungenes Trostpflaster für die Fans.

(Bild © Twitter/ATP Tour)

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Christian Schwell
am 17.03.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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