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Dauerregen: Kein Tennis - nur ein Gewinner in Miami

20.03.2019|09:30 Uhr|von Christian Schwell
Dauerregen: Kein Tennis - nur ein Gewinner in Miami

Vom Tierheim nach Monte Carlo: Pop gehört jetzt zum Team Zverev .

Eine brandneue Anlage mit insgesamt 29 Courts, einem Grandstand mit mehr als 5000 Zuschauerplätzen, zwei weiteren großen Showcourts und als Hauptattraktion dem neue 14000 Zuschauer fassende Tennisstadion, das temporär für die Dauer des Turniers in die riesige Football-Arena von Miami hinein gepflanzt wird: Die Macher bei den Miami Open haben richtig geklotzt als es darum ging, dem Turnier an einem neuen Standort richtig Schwung zu verleihen.

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Annehmlichkeiten für Zuschauer und Profis

Für Zuschauer wie Spieler wurde zudem an der Luxus-Schraube gedreht. Wer es bezahlen kann, darf das Turnier von Premium-Sitzplätzen aus verfolgen, sich eine Private-Suite anmieten und auf eigene Parkplätze und separate VIP-Restaurants zurück greifen. Für die Profis steht eine große Spieler-Lounge zur Verfügung, Ess- und Fitness-Bereiche haben die dreifache Fläche der alten Anlage auf Key Biscayne. Für die jeweils acht Topgesetzen bei Damen und Herren wird es noch angenehmer: Sie erhalten eine eigene Suite, in die sie sich mit ihrer Entourage zurückziehen können.

Wenn es regnet nützt der Luxux nichts

Was allerdings fehlt – und das wurde am ersten Turniertag schmerzlich deutlich – ist ein Tennisplatz, der auch bei widrigen Wetterbedingungen bespielt werden kann. Weder der Center Court selber noch das ihn umschließende „Hard Rock Stadium“ haben ein Dach. Und auch keiner der restlichen Turnierplätze ist vor Regen geschützt.

Die Veranstalter vertrauten offensichtlich bei der Planung der neuen Anlage auf einen Wettergott, der Miami im März eigentlich vor größeren Niederschlägen verschont. Und wurden am ersten Turniertag schon mal bitter enttäuscht. Der gesamte Spieltag fiel dem Dauerregen zum Opfer und auch für den Mittwoch ist wieder Regen angesagt. Es kann also sein, dass wir noch länger auf den ersten Sieger eines Hauptfeld-Matches warten müssen.

Ein zweiter Hund im "Team  Zverev"

Einen Gewinner hat das Turnier trotz dieser Geduldsprobe aber schon, denn der an Nummer zwei gesetzte Alexander Zverev erweitert sein Team. Sorgen um Konkurrenz in den eigenen Reihen muss sich aber nicht Ivan Lendl, sondern höchstens der angestammte Familienhund „Lövik“ machen, denn „Zverev adoptierte gestern Terrier-Mischling „Pop“. Für den steht jetzt ein Umzug nach Monte Carlo an. Auch dort regnet es ab und an, die Lebensumstände als zweiter Hund bei den Zverevs dürften dort allerdings trotzdem die im lokalen Tierheim von Miami um Längen schlagen.

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(Bilder © imago)

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Christian Schwell
am 20.03.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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