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Federer will in Miami besser abschneiden als 2018

21.03.2019|09:10 Uhr|von Christian Schwell
Federer will in Miami besser abschneiden als 2018

Das Wetter sorgt im Moment für Probleme in Miami. Der Zeitplan ist durch die Regenfälle an den ersten beiden Turniertagen in Schieflage geraten, die Qualifikation konnte erst gestern zu Ende gespielt werden. Indirekt ist davon auch Roger Federer betroffen, denn sein Zweitrundengegner nach Freilos kann frühestens heute ermittelt werden. Es ist entweder der Australier Matthew Ebden oder der moldauische Qualifikant Radu Albot.

Die Wartezeit auf seinen ersten Gegner wurde dem Maestro, bevor in Miami wieder der Regen einsetzte, aber immerhin durch seine Teilnahme an der offiziellen Stadion-Eröffnung am neuen Standort des Turniers verkürzt. Gemeinsam mit Serena Williams, Naomi Osaka und Novak Djokovic schnitt er auf dem Center Court das symbolische Band zur Einweihung durch.

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Melancholische Erinnerungen an Key Biscayne

Dabei hegt Federer durchaus auch melancholische Gefühle in Bezug auf den Umzug weg von der alten Anlage auf Key Biscayne. „Das war ein ikonischer Ort für den Sport, den wir da verlassen haben. In Key Biscayne gab es früher sogar Best-of-Five-Matches. Es war ein großes Turnier. Ich bin in gewisser Weise traurig, aber ich bin auch sehr aufgeregt jetzt hier zu sein“, sagt Federer in Rückblick auf alte Zeiten.

Federer möchte besser sein als 2018

Jetzt also der Neustart im Norden Miamis. Und der soll für Federer besser ausfallen als der letzte Auftritt am alten Ort. Bei der abschließenden Auflage des Turniers vor dem Umzug im letzten Jahr musste sich Federer gleich in Match Nummer eins dem Australier Thanasi Kokkinakis beugen. „Mein Ziel muss es sein, besser zu sein als im letzten Jahr“, denkt Federer aber erst mal nur Schritt für Schritt. „Ich muss sicherstellen, gut genug zu sein um das erste Match zu überstehen. Um dann richtig in Schwung zu kommen.“

Die Niederlage gegen Thiem war schnell verdaut

Am liebsten natürlich in so viel Schwung, dass es für Titel Nummer 101 reicht. Den hat er bei der letzten Gelegenheit in Indian Wells knapp verpasst. Die Final- Niederlage gegen Dominic Thiem war aber nicht lange ein Thema für den Schweizer: „Ich habe das recht leicht verdauen können. Ich bin immer noch vor allen Dingen glücklich über meinen Lauf in Dubai und Indian Wells.“ Die Gelassenheit auch in der Niederlage scheint einer der wenigen Vorteile des Alters zu sein, denn Federer stellt klar, dass ihm früher Rückschläge viel mehr zugesetzt haben: „Es ist definitiv heute viel einfacher als in meiner Jugend.“

(Bild © imago)

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Christian Schwell
am 21.03.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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