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WTA Miami: Siegemund verpasst den Comeback-Hattrick

21.03.2019|22:40 Uhr|von Christian Schwell
WTA Miami: Siegemund verpasst den Comeback-Hattrick

Nach zwei harten Fights in der Qualifikation hat Laura Siegemund den dritten Comeback-Sieg in Folge knapp verpasst. In der ersten Runde des Hauptfelds bei den Miami Open unterlag die Nummer 108 der Weltrangliste nach einem erneut großem Kampf der Schwedin Rebecca Peterson (WTA 63) mit 1:6, 7:5, 5:7.

Die Strapazen der Qualifikation sind der Deutschen zunächst anzumerken

Siegemund musste schon in zwei Qualifikations-Matches insgesamt mehr als fünfeinhalb Stunden auf dem Platz stehen und jeweils einen Satzrückstand wett machen, um den Einzug ins Hauptfeld zu schaffen. Die Folgen dieser zwei Energieleistungen waren der der 31-Jährigen heute zunächst deutlich anzumerken.

Viel lief am Anfang nicht zusammen bei der Deutschen, erst nach fünf Spielerverlusten in Folge gelang es ihr, mit einem erfolgreichen Aufschlagspiel auf die Anzeigetafel zu kommen. Kurz danach war der erste Satz aber auch schon nach einer guten halben Stunde Spielzeit mit 1:6 verloren.

Siegemund kämpft sich ins Match

Zwar gelang es der Deutschen, sich zu Anfang des zweiten Satzes etwas zu fangen und das Spiel offener zu gestalten, um dann sogar mit einem Break in Führung zu gehen. Danach bekam Peterson die Partie aber wieder in den Griff.

Die 23-jährige Schwedin schaffte das Rebreak und ging kurz darauf wieder selbst in Führung, sah bei 5:4 und eigenem Aufschlag wie die sichere Siegerin aus. Nach einem vergebenen Matchball, merkte man ihr den Druck aber deutlich an. Siegemund nutzte das geschickt aus und holte sich mit drei Spielen in Folge den nicht für möglich gehaltenen Satzausgleich.

Diesmal sind vier abgewehrte Matchbälle einer zu wenig

Es schien also, als könnte die schwäbische Kämpfernatur tatsächlich den Comeback-Hattrick perfekt machen und im dritten Match in Folge den Kopf noch aus der Schlinge ziehen. Der Entscheidungssatz entpuppte sich dann zur Mitte hin als wahres Break-Festival.

Von 2:2 bis 5:6 aus Sicht Siegemunds gelang es keiner der beiden Akteurinnen, ihren Service zu halten. Ein weiterer Konter gelang der Deutschen, die bei 4:5 drei weitere Matchbälle abgewehrt hatte, dann aber nicht mehr. Beim insgesamt dritten Versuch, das Match auszuservieren, schaffte es Peterson schließlich nach mehr als zweieinhalb Stunden Spielzeit über die Ziellinie.

(Bild © imago)

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Christian Schwell
am 21.03.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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