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ATP Miami: Zittersieg für Federer - keine Neuauflage gegen Wawrinka

24.03.2019|03:15 Uhr|von Dennis Ebbecke
ATP Miami: Zittersieg für Federer - keine Neuauflage gegen Wawrinka

Es fehlte nicht viel zur Sensation von Miami.

Der eine (Roger Federer) ist 37 Jahre alt und seit 1998 auf der ATP-Tour unterwegs, der andere (Radu Albot) zählt 29 Lenze und startete 2008. Dennoch waren sich Federer und Albot zuvor noch nie auf dem Platz begegnet - bis zum Aufeinandertreffen in Miami.  Und um ein Haar wäre Letzterer im Head-to-Head-Vergleich mit 1:0 in Führung gegangen.

Nur dank einer deutlichen Steigerung konnte die ehemalige Nummer eins der Tennis-Welt eine Blamage in seinem Auftaktmatch verhindern. Federer siegte nach zwei Stunden und neun Minuten mit 4:6, 7:5, 6:3.

Federer-Fehlstart in Satz eins

Federer, der als an Nummer vier gesetzter Spieler in der ersten Runde ein Freilos hatte, erwischte gegen den Qualifikanten einen klassischen Fehlstart. Der Schweizer verlor direkt sein erstes Aufschlagspiel und verpasste es, trotz vier Breakbällen, den Fehler im Anschluss direkt wiedergutzumachen. Und so konnte Albot in der Folge befreit aufspielen. Ohne einen weiteren Breakball zuzulassen, sicherte sich die Nummer 46 der Welt überraschend den ersten Satz mit 6:4.

Im zweiten Satz änderte sich das Bild zunächst nicht wirklich. Beim Stand von 3:3 ließ Albot weitere Breakchancen verstreichen. Diese Fahrlässigkeit seines ansonsten starken Gegners bestrafte Federer mit dem Gewinn des zweiten Durchgangs. Viel mehr Sicherheit bekam er zunächst jedoch nicht. Auch im dritten Satz wurde ihm das berühmt-berüchtigte siebte Spiel beinahe zum Verhängnis. Mit einem Doppelfehler schenke der Schweizer seinem Kontrahenten einen weiteren Breakball.

Am Ende setzte sich an diesem Tag jedoch die individuelle Klasse des "Maestros" in den entscheidenden Punkten durch. Entscheidend war zudem, dass der Eidgenosse seine Fehlerquote sukzessive herunterfahren konnte. Unterliefen Federer in Satz eins noch 22 Fehler, waren es im zweiten Satz noch 17 und im entscheidenden Durchgang lediglich noch zwei.

Keine Neuauflage des Schweizer Duells Federer vs. Wawrinka

Nach seinem Turniersieg in Dubai und seinem Finaleinzug in Indian Wells kann Federer also von einem weiteren guten Turnierverlauf träumen. Zu einem erneuten Schweizer Duell zwischen ihm und Stan Wawrinka (wie zuletzt in Indian Wells, als Roger in zwei Sätzen gewann) kommt es in Runde drei von Miami übrigens nicht. "Stan the Man" unterlag dem Serben Filip Krajinovic und musste bereits die Koffer packen.

(Bild © imago)

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Dennis Ebbecke
am 24.03.2019 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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