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ATP Marrakesch: Zverev verliert das Duell der 21-Jährigen

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11.04.2019|20:35 Uhr|von Christian Schwell
ATP Marrakesch: Zverev verliert das Duell der 21-Jährigen

Alexander Zverev (ATP 3) ist auch auf Sand weiter auf der Suche nach einer konstanten Form. Im Achtelfinale des Turniers von Marrakesch musste er sich dem ebenfalls 21-jährigen Jaume Munar (ATP 60) aus Spanien mit 7:5 6:2, 3:6 beugen.

Während Zverev in seinem ersten Match in Marokko mit Denis Istomin aus Usbekistan einen tendenziell eher auf Hartplätzen reüssierenden Profi hatte schlagen können, bekam er es heute in Person von Jaume Munar mit einen Gegner zu tun, der sich vor allen Dingen auf Sand wohlfühlt und entsprechend in diesem Frühjahr auch schon mehrere Sandplatzturniere in Südamerika bestritten hat.

Munar mit gutem Start

Dass Munar in der Lage ist, auf Sand abzuliefern, machte er direkt zu Matchbeginn deutlich. Die ersten drei Spiele gingen allesamt an den Spanier, ein Aufschlagverlust Zverevs inklusive. Der hatte merkliche Schwierigkeiten, sein Timing zu finden. Auch wenn ihm im Anschluss ein Spielgewinn glückte, war beim Deutschen auch in der Folge eine gewisse Verunsicherung deutlich spürbar. Zudem verhinderte ein gut aufspielender und gut aufschlagender Munar, dass Zverev im weiteren Verlauf Zugriff auf dessen Aufschlagspiele bekam.

Zverevs rettet sich vergeblich in den Tiebreak 

Entsprechend schien der ganz frühe Aufschlagverlust der Nummer drei der Welt schon ausschlaggebend in diesem Satz zu sein. Als es darum ging, den Durchgang mit dem eigenen Aufschlag zu beenden, zeigte Munar bei 5:3 aber Nerven. Zverev nutzte die letzte von drei Breakchancen in diesem Spiel erfolgreich und konnte im Anschluss deutlich befreit wirkend mit dem eigenen Service ausgleichen. Nach zwei weiteren Spielen ging der Satz dann in die Tiebreak-Entscheidung. Hier war der Aufwärtstrend Zverevs aber schon wieder jäh beendet. Gleich die ersten vier Punkte gingen an die Nummer 60 der Welt. Munar hatte es leicht, mit einem 7-1 den Satz zu beenden.

Nur im zweiten Satz reicht das rein kämpferische Element aus

Auch zu Beginn des zweiten des zweiten Durchgangs konnte man Zverev das Bemühen in die Partie zu finden nicht absprechen. Immer wieder eingestreute leichte Eigenfehler machten es ihm aber weiterhin schwer, seine Linie zu finden. Ein hart erkämpftes Break zum 3:1 war dann aber ein erster wichtiger Schritt, um diesem Match wenigstens zwischenzeitlich eine Wende zu geben.

Trotzdem kämpfte Zverev weiterhin gleichermaßen mit sich selber und dem Gegner. Dies allerdings in dieser Phase durchaus erfolgreich, denn drei der nächsten vier Spiele und damit auch der zweite Durchgang gingen an die deutsche Nummer eins. So musste der dritte Satz entscheiden.

In Satz drei setzt sich die spielerische Krise Zverevs fort

Im Entscheidungssatz war es dann aber recht schnell wieder mit der Spielkontrolle vorbei. Ein Aufschlagverlust bei 2:2, bei dem Zverev wieder eher an seine Form aus Satz eins anknüpfte, brachte ihn ins Hintertreffen. Ein weiteres Break gegen den nun wieder äußerst fahrig agierenden Deutschen zum 5:2 für Munar entschied dann - auch wenn Zverev nochmal verkürzen konnte - letztendlich die Partie.

(Bild © imago)

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Christian Schwell
am 11.04.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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