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18 von 18: 100% Abwechslung auf der WTA Tour

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14.04.2019|11:30 Uhr|von Christian Schwell
18 von 18: 100% Abwechslung auf der WTA Tour

Die Zweitrunden-Niederlage von Alison van Uytvanck (52) am Mittwoch beim Turnier in Lugano war nicht nur deswegen bemerkenswert, weil die an Nummer vier gesetzte Belgierin in zwei Sätzen mit Fiona Ferro (Frankreich) an einer Gegnerin scheiterte, die außerhalb der Top 100 platziert ist. Sie setzt auch eine ganz erstaunliche Serie auf der WTA Tour fort.

Wenn am Sonntag das Turnier in der Schweiz und das gleichzeitig stattfindende Event in Bogota zu Ende gegangen ist, hat die WTA in dieser Saison 18 verschiedene Turniersiegerinnen. Bei 18 gespielten Turnieren. Denn keine der noch in den Feldern verbliebenen Spielerinnen hat sich bisher in die WTA-Siegerliste 2019 eintragen können. Eine solche Serie von unterschiedlichen Siegerinnen vom Start der Saison weg ist einmalig in der WTA-Geschichte.

2018 gab es im April schon drei doppelt erfolgreiche Spielerinnen

2018 gab es im Vergleich mit Petra Kvitova (St. Petersburg und Katar), Elise Mertens (Hobert und Lugano) und Elina Sviolina (Brisbane und Dubai) zu diesem Zeitpunkt der Saison schon drei Spielerinnen mit zwei Turniersiegen auf dem Konto. Ob die hohe Anzahl verschiedener Siegerinnen in diesem Jahr nun eher Ausdruck einer großen Leistungsdichte ist, oder ob man daraus einen Mangel an Konstanz in der Weltspitze herauslesen will, darüber kann man trefflich streiten. 2019 waren bisher jedenfalls Bianca Andreescu, Petra Kvitova, Sofia Kenin und Ashleigh Barty am nächsten dran am „Double“: Sie holten bisher allesamt einen Turniersieg, scheiterten aber in einem weiteren Finale.

Auch die Herren haben diese Saison 20 Turniere aufs „Double“ gewartet

Sicher ist allerdings: Ein Unterscheidungsmerkmal zum Herrentennis kann man daraus zumindest in Bezug auf dieses Jahr nur schlecht konstruieren. Auch auf der ATP Tour musste man bis Ende März warten, bevor nach insgesamt sogar 20 ausgespielten Turnieren mit Roger Federer (Dubai und Miami) ein Akteur zum zweiten Mal in diesem Jahr den großen Pokal der Turnierwoche in den Himmel recken konnte.

(Bilder © imago)

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Christian Schwell
am 14.04.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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