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Djokovic feiert Federer-Comeback: "Tennis-Sport hat ihn auf Sand vermisst"

16.04.2019|07:35 Uhr|von Dennis Ebbecke
Djokovic feiert Federer-Comeback: "Tennis-Sport hat ihn auf Sand vermisst"

Nach drei Jahren Sand-Pause kehrt der Maestro auf diesen Belag zurück.

Ein Sandplatzgott im Stile eines Rafael Nadals war Roger Federer bekanntlich nie. Dies bestätigt ein Blick auf seine bisherige Grand-Slam-Bilanz. Von seinen insgesamt 20 Major-Titeln gelang ihm "nur" einer bei den French Open - und zwar im Jahr 2009. Dennoch: Mit diesem einen Triumph in Paris zeigte der Schweizer vor nunmehr zehn Jahren, dass er durchaus ein Sand-Champion sein kann.

Doch darum geht es Novak Djokovic in erster Linie gar nicht, wenn er von Federers Sand-Comeback nach dreijähriger Abstinenz auf diesem Belag spricht. Vor dem Start des Masters in Monte Carlo machte der Serbe deutlich, warum es grundsätzlich immer gut ist, wenn der ehemalige Weltranglistenersten auf dem Platz steht: "Der Tennis-Sport hat ihn zuletzt auf Sand vermisst. Für unseren Sport ist es besser, wenn er spielt."

Federer meldet sich in Madrid auf Sand zurück

Im Fürstentum können sich die Fans zwar noch nicht von der Richtigkeit dieses Statements überzeugen lassen, da Federer - im Gegensatz zum "Djoker" - nicht an den Start geht, doch in Madrid im Mai steht die "FedEx"-Rückkehr auf Sand auf dem Programm.

Bleibt die Frage, ob der 37-Jährige nach drei Jahren Sand-Pause überhaupt noch in der Lage ist, auf höchstem Niveau auf der roten Erde mitzuhalten. Djokovic sieht diesbezüglich keine großen Schwierigkeiten auf Federer zukommen. "Auf Sand ist es natürlich anders, aber in Indian Wells springt der Ball auch sehr hoch, was einem Sandplatz sehr ähnlich kommt. Er musste in seiner Karriere schon oft mit hohen Bällen klar kommen, ich sehe für ihn deshalb kein Problem auf Sand."

Die aktuelle Form spricht für "FedEx"

Da der Schweizer in Indian Wells kürzlich bis ins Finale vordringen konnte, scheint Federer, sofern Djokovic mit diesem Vergleich richtig liegt, für die Sandplatzsaison gerüstet. Zudem spricht die aktuelle Form durchaus für den Sympathieträger: Roger erreichte nicht nur das besagte Endspiel, sondern konnte zuletzt auch Dubai und Miami gewinnen.

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(Bilder © imago)

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Dennis Ebbecke
am 16.04.2019 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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