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ATP München: Kohlschreiber siegt – Mischa Zverev leidet weiter

30.04.2019|16:00 Uhr|von Christian Schwell
ATP München: Kohlschreiber siegt  – Mischa Zverev leidet weiter

Der dreimalige München-Champion Philipp Kohlschreiber (Augsburg) hat die erste Hürde Richtung eines möglichen vierten Titels in der bayrischen Landeshauptstadt erfolgreich übersprungen. Gegen den Italiener Andreas Seppi (ATP 68) benötigte die aktuelle Nummer 41 im Ranking  81 Minuten, um sich mit 6:2, 7:5 durchzusetzen.

Ein dominanter erster Durchgang

Kohlschreiber nahm in der Erstrundenpartie sofort das Heft in die Hand und machte mit einer dominanten Vorstellung fünf der ersten sechs ausgespielten Spiele. Der 35-jährige Seppi hatte in dieser Phase seinem gleichaltrigen Gegner im Duell zweier Tour-Veteranen nur wenig entgegen zu setzten und nahm den schnellen hohen Rückstand mehrfach kopfschüttelnd zur Kenntnis. Der erste Durchgang ging dann nach nur 28 Minuten klar und auch in der Höhe verdient mit 6:2 an den Deutschen.

Im zweiten Satz gelang es dem Italiener dann, die Partie offener zu gestalten. Seppi vermied nun erfolgreich weitere Breaks für Kohlschreiber, selber wollte es ihm bis tief in den zweiten Durchgang hinein aber auch nicht gelingen, der deutschen Nummer zwei den Aufschlag abzunehmen.

Kohlschreiber wehrt sich erfolgreich gegen einen Satzverlust

Bei 5:4 aus Sicht von Seppi sah sich Kohlschreiber dann aber so ziemlich aus dem Nichts heraus einem Satzball gegenüber – und zeigte die beste aller Reaktionen: E vermied nicht nur das Break und den Satzverlust, sondern drehte den Spieß im nächsten Aufschlagspiel Seppis um, um sich dann mit dem eigenen Service das Match zu sichern.

Mischa Zverevs Leidenszeit dauert an

Weit entfernt von einem Matchgewinn war dagegen wieder einmal Mischa Zverev (ATP 95) bei seinem 2:6, 1:6 gegen den Argentinier Guido Pella (ATP 26). Die sportliche Leidenszeit des älteren Zverev-Bruders geht weiter, dem Gefühl eines erfolgreich verwandelten Matchballs im Einzel läuft der 31-Jährige nun schon seit August letzten Jahres vergeblich hinterher. Zuvor hatten heute auch schon Jan-Lennard Struff, Maximilian Marterer und Yannick Maden in ihrer ersten Partie in München den Kürzeren gezogen.

(Bild © imago images / ZUMA Press)

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Christian Schwell
am 30.04.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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