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ATP München: Kohlschreiber schlägt Masters-Sieger Khachanov

02.05.2019|17:15 Uhr|von Christian Schwell
ATP München: Kohlschreiber schlägt Masters-Sieger Khachanov

Philipp Kohlschreiber (ATP 41) hat das Viertelfinale des ATP-Turniers von München erreicht. Nach einer tollen Leistung schlug er den an Nummer zwei gesetzten Karen Khachanov in zwei Sätzen mit 7:6, 6:4.

Im zweiten Match gegen die Nummer zwei des Turniers – es gibt sicherlich nominell bessere Auslosungen als die des Philipp Kohlschreiber dieses Jahr in München. Andererseits: Karen Khachanov, der Ende der letzten Saison noch das Masters-Turnier von Paris gewonnen hatte, kommt 2019 nicht so recht in Tritt und war zwischenzeitlich durch viele Niederlagen sogar so verunsichert, dass er nach einem Wechsel zu Jahresbeginn wieder zu seinem alten Schlägermodell zurück griff. Auf Sand konnte er bisher trotzdem noch kein Match gewinnen. Vielleicht also nicht der schlechteste Zeitpunkt, um eine gute Chance gegen den jungen Russen zu haben, zumal „Kohli“ den direkten Vergleich vor dieser Partie mit 2:1 anführte.

Kohlschreiber behält im Tiebreak die Ruhe

So wurde heute auch schnell klar, dass sich ins Spiel und die Schläge Khachanovs im Moment im Vergleich zu besseren Tagen ungewöhnlich viele Fehler einschleichen.Es gelang es dem Deutschen in dieser frühen Matchphase aber nicht, daraus auch Kapital zu schlagen. Insgesamt drei Breakchancen ließ Kohlschreiber im Verlaufe des ersten Durchgangs liegen, so dass der Satz im Tiebreak entschieden werden musste.

Und hier war es dann plötzlich Kohlschreiber, der schnell der Musik in Form eines Mini-Breaks hinterher lief. Der älteste Teilnehmer im Feld behielt aber die Ruhe, kam zum Ausgleich und holte sich nach Abwehr eines Satzballs den Tiebreak mit 8-6 und damit die wichtige Satzführung.

Auch ein später Konter Khachanovs kann Kohli nicht stoppen

Diese beflügelte Kohlschreiber dann auch zu Beginn des zweiten Satzes noch, denn anders als im ersten Durchgang gelang es ihm nun frühzeitig, seine Chancen zu nutzen und zum ersten Break der gesamten Partie zu kommen.

Hinter dem eigenen Service ließ er zunächst weiter nichts anbrennen und entschied das Duell zwischen seiner Rückhand und Khachanovs Vorhand immer wieder für sich. Und auch als der Russe am Ende nochmal alles in die Waagschale warf und zum 4:4 kam, hatte der die Nummer 41 der Weltrangliste die passende Antwort parat. Er holte sich den Break-Vorspung sofort wieder zurück und servierte anschließend zum Matchgewinn aus.

(Bild © imago images)

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Christian Schwell
am 02.05.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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